*Lyrik* – Tänzer im Flussbett

 

Tänzer im Flussbett

 

Zwischen Schlamm und dem Himmel.

Fließt Wasser träge – reißerisch

Steine dazu verdammt, sich von der Strömung treiben zu lassen.

Tiere befähigt gegen die Flussrichtung zu schwimmen, zu krabbeln.

Steine im Schlamm versunken, den Blick zum Himmel gerichtet?

 

Richtungswechsel

 

Ein Sturm entblößt die hellen Unterseiten von Bäumen, Büschen, Schilfgras.

Der Wind peitscht das Wasser auf, Wirbel entstehen.

Steine werden aus ihrem Gefängnis aus Schlamm befreit und ins freie Wasser gespült.

 

Tänzer auf Zeit

Tänzer im Flussbett

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