*Lyrik* – Gedichte in 280 Zeichen aus meinem Twitteraccount

Hallo du,

 

ich liebe Twitter. Es ist ein Medium mit eigenen Regeln. Für mich für das Vernetzen und Teilen von Wissen unschlagbar.

Am Anfang habe ich Twitter für fast alles genutzt, aber mit der Zeit habe ich festgestellt, das manche Sachen eben doch besser in andere social media Kanäle passen.

Diese kleinen Gedichte, die ich unter dem #ArchivLyrik gepostet hatte, möchte ich somit gerne auf meinem Blog archivieren und, am wichtigsten, ich möchte sie dir nicht vorenthalten, falls du nichts mit Twitter anfangen kannst.

 

Ein Rhythmus fliegt vorbei

getrieben vom Sommerwind

Auf dem Weg zum Himmel

Fang ihn um ihn freizulassen

Zikaden entarten wenn Fragen

im Sommerwind zerfasern


 

Was wenn Stillstand uns bestimmt

Pakete niemals abgeschickt

Wirbelstutm aus tun erliegt

dem Haltbarkeitsdatum

von Aktion und Reaktion

Vogel flieh fliegend um nicht verrückt, zu werden

 


 

Ein Schneehase besteht dann wohl,

aus Schnee und Eis und Kälte.

Bringt er den Frost auf Felder?

Schneehase mit Schnee im Fell

bepudert mit jedem hoppeln mehr.

Mit dem Frühling taut, auch der Schneehase.

Braun auf braunem Feld, ein Feldhase besteht dann wohl,

 


 

Regen fällt wie gescheiterte Ideen.

Sie versickern im Boden – neue Wolken entstehen.

Und dann fällt Schnee und hält die Ideen fest eingeschlossen, unerreichbar.

Aber in den Momenten zwischen Regen und Schnee scheint die Sonne, zaubert neue Wörter

 


 

Deine Seele entschwebt dem Asphaltlabyrinth und findet Platz in der Luft, die alles umgibt.

Und du fragst dich wie sie das schafft, deine Seele.

Versuche nicht daran zu zerbrechen, dass dein Körper ihr nicht folgen kann.

 


 

Wenn der Lärm der Welt deine Sinne verwirrt, konzentriere dich auf deine Stärke, die wie ein Diamant in dir strahlt.

 


 

Eine Krähe trägt das letzte Gold des Abendlichts auf ihren Flügeln. Hinein in die anschwellende Nacht, hinauf in den Himmel.

 


„Es wird ein schweres Jahr“

„Gehirn, was meinst du damit?“

„Ich greife nach den Sternen“ sagte das Herz. “

„Das entspricht keiner Logik“ antwortete das Gehirn.

„Ich habe nie behauptet, dass es für mich schwierig wird.“ sagte das Herz und lachte.

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