Monat: November 2018

*Erfahrungsbericht* – Auf nach Patreon ?! meine Anfänge mit dieser Plattform

Das Archiv der Fantasie auf Patreon

Hallo du,

weil ich neugierig bin und gesehen habe, dass ein paar meiner liebsten Twitterlinge auch da sind, möchte ich Patreon ausprobieren.

 

Was ist Patreon?

Patreon ist eine englischsprachige Webseite, die es kreativen erlaubt ihre eigne Seite zu erstellen. Fans können über PayPal kleine Beträge spenden und erhalten dafür von der/dem Kreativen einen sogenannten „Reward“. Das kann ein Gegenstand wie eine Postkarte oder auch so etwas, wie die namentliche Erwähnung im nächsten Roman sein.

 

Was gibt es auf meinem Patreon?

Ich habe mich hauptsächlich für materielle Gegenstände wie eben persönliche Postkarten, Notizen von meiner Schreibarbeit oder nur für dich geschriebene Gedichte entschieden.

Auch ein Buchpaket mit Splitter aus Leben  (Amazon Link, das Buch gibt’s fast überall) gibt es dort.

Ein ganz wichtiger Punkt für meine Seite fehlt mir aber noch: Beiträge. Ich bin noch nicht sicher welche Art von Beiträgen ich auf Patreon haben möchte. Die Unterscheidung zwischen öffentlichen Posts, und Posts die nur Patreons sehen sollen ist nicht einfach.

Was auch noch fehlt sind Bilder von den jeweiligen Rewards sowie ein paar kleinere Korrekturen.

Nach einem Wochenende Arbeit sieht das ganze so aus:

 

Patreon – Screenshot von meiner Startseite.

 

Meine bisherigen Probleme mit Patreon:

Die eigene Patreonseite finde ich leider sehr unübersichtlich und oft musste ich alles durchklicken, bis ich zur gewünschten Funktion gefunden habe. Die Hilfeseiten von Patreon selbst waren auch eher vage sodass ich mich auf gut Glück hineingestürzt habe. Mit dem Ergebnis bin ich aber schon ganz zufrieden.

 

Welche Ziele möchte ich mit Patreon erreichen?

 

Ich möchte, das noch mehr Menschen auf meinen Blog und mein Buch aufmerksam werden. Soweit so einfach. Am meisten freue ich mich aber darauf, auch in anderen Bereichen kreativ zu sein und dir noch mehr Abwechslung zu bieten. Vor allem auf dass designen der Postkarten und das schreiben der Gedichte freue ich mich wirklich.

Weitere Ziele betreffen eher praktische Dinge wie, dass ich von ein paar Dollar im Monat das Archiv der Fantasie kostendeckend betreiben kann, oder mir einen Besuch einer Buchmesse leisten kann.

Lass uns noch mehr Spaß haben, ich freue mich wenn du hier auf meinem Patreon vorbeischaust.

 

Liebe Grüße

Laura

 

*Rezension* – Mondprinzessin / Mondlichtkrieger von Ava Reed

*Diese Rezension enthält keine Spoiler*

*Triggerwarnungen: Gewalt, Kämpfe, Übergriffe, versuchte Vergewaltigung, Tod*

 

Hallo du,

endlich bin ich dazu gekommen, Bücher aus dem Drachenmond Verlag zu lesen. (So viele schöne Bücher und so wenig Zeit ): ) In die Hände ist mir dabei „Mondprinzessin“ von Ava Reed gefallen. Mit zwei Jahren Abstand hat das Buch einen zweiten Teil namens „Mondlichtkrieger“ bekommen.

 

Eckdaten zu den Taschenbüchern:

Autorin: Ava Reed

Originalausgabe:  2016/ 2018 vom Drachenmond Verlag

Seiten: 248 / 202

 

Gesamteindruck:

Lynn wächst in einem Waisenhaus auf, da niemand weiß, wer ihre Eltern sind oder woher sie überhaupt kommt. Es geht ihr dort nicht gut. Sie wird von den anderen Jugendlichen gemobbt und auch das Personal des Waisenhauses ist gegen sie.

Ihr einziger Zufluchtsort ist die von Jim geleitete Kampfkunstschule in der sie mit Langstöcken trainiert. Zu ihrem Geburtstag bekommt sie von Jim einen eigenen Stock geschenkt den sie schneller braucht als gedacht. Sie wird von zwei Männern angegriffen und muss fliehen. Zugleich passiert etwas Eigenartiges mit ihr, dass ihr Schmerzen bereitet. Ein weiterer Charakter taucht auf und schon findet sie sich an einem unmöglichen Ort wieder.

Lynn muss auf diesem Weg ihre innere Stärke finden und lernt, ihre Meinung durchzusetzen. Die, bereits auf dem Buchrücken angekündigte Liebesgeschichte, entwickelt sich dabei stetig mit.

 

Positives:

Die Geschichte nimmt von Anfang an Fahrt auf und hält dieses Level aus Spannung und viel Gefühl über die ganze Zeit aufrecht. Nie wurde mir langweilig und ich war immer froh, wenn ich weiterlesen konnte. Die Sprache ist locker und passt sich den jeweiligen Situationen gut an. Jedes Kapitel beginnt zudem mit einer Art Prophezeiung oder Feststellung die nochmal einen anderen Blickwinkel auf die Geschichte ermöglicht.

Das Ende kommt überraschend, mit dem zweiten Teil „Mondlichtkrieger“ werden einige offene Fragen beantwortet.

Generell liest sich der zweite Teil dieses Duos anders. Dunkler und trauriger aber am Ende doch passend. Ich empfehle auf jeden Fall, beide Teile zu lesen.

 

Negatives:

Die Charaktere könnten etwas tiefer beschreiben werden, sind aber nicht „blass“. Die Wendungen im Buch waren etwas schwach, aber vorhanden. Die Trennlinie von Gut und Böse ist recht offensichtlich und somit etwas weniger spannend.

 

Empfehlungen:

Für Fans von Urbanfantasy mit einem Hauch von Märchen und „Prinzessin sein wollen“. Ich empfehle das Buch ab 13/14 Jahren. Auch Erwachsene können sich mit der liebevollen Geschichte ein paar schöne Stunden machen

Bewertung:

4 von 5 Hasen

 

Diese Rezension ist subjektiv. Das Buch kann von jedem anders empfunden werden. Die Triggerwarnungen erstelle ich nach meinem persönlichen Empfinden.

*Lyrik* – doch lieber gestern und morgen als heute

Schreibblockade. Hat es vielleicht mit dem Chaos auf meinem Schreibtisch zu tun?

doch lieber gestern und morgen als heute

 

Warum kann ich manchmal nicht schreiben?

Tage, Wochen, Mondzyklen vergehen.

Soll ich mich zwingen, in Stahlketten fesseln,

die Flügel die Schreiben verleiht einfach stutzen?

 

Ewigkeiten vor leeren Seiten, vor neuen Stiften

mit leerem Kopf.

 

Es kann fast überall passieren, im Auto im Zug, durch Sonnenschein.

Das es mich packt, wie im Fieber zu testen.

 

Hat ein alter Zeitungsreporter, noch Lust auf die Worte, die er da tippt?

Jeder einzelne Tag ist zu kostbar, um sich zu quälen und einzusperren.

Ich schreibe mit Lust, mit Freiheit und Freude,

doch lieber morgen und gestern als heute.