Monat: Dezember 2018

*Jahresrückblick * Rückblick, Entwicklung und neue Ziele

Mein erstes Buch wird nun eingepackt, denn das nächste hängt schon in der Warteschleife.

Hallo du,

 

das Jahr endet bald und ich hatte Lust, auf einen lockeren Jahresrückblick.

Das Archiv:

Ich bin ehrlich gesagt ziemlich glücklich mit meiner Webseite. Durch die DSGVO wurde hier so einiges durcheinandergewürfelt. Die langen Tage, die ich für die Anpassungen gebraucht habe, hätte ich zwar gern anders verbracht aber was muss das muss. Mein Stil hat sich nicht großartig geändert, aber ich fühle mich etwas schneller und sicherer bei den einzelnen Beiträgen.

Meine beiden Hauptziele für den Blog waren zwei Beiträge pro Woche und mehr Rezensionen.

Nun, mehr Rezensionen gab es, aber es gab nun schon seit längeren nur noch einen Beitrag pro Woche. Dadurch, dass ich mich dazu entschieden habe Instagram wieder aufzunehmen, wird es auch leider dabei bleiben.

Auch meine neue Patreonseite braucht etwas Betreuung. Bisher weiß ich noch nicht, welche Art von Beiträgen ich auf Patreon posten möchte. Vielleicht etwas in Richtung „Autorinnenleben“. Es wird nicht ganz einfach, dass von dem Blog zu trennen. Aber ich mache mir ja gerne mehr Arbeit.

Auf meiner Webseite möchte ich so wie bisher weitermachen, kleine Ecken kann ich immer verbessern. Eventuell wechsele ich bald das Theme.

 

Das Autorinnenleben:

Nach der Veröffentlichung meines ersten Buches „Splitter aus Leben“ habe ich es etwas ruhiger angehen lassen. Das Marketing ging natürlich weiter. Ich hatte auch Pläne für eine Leserunde, zu der ich bisher leider nicht gekommen bin.

Danach war mein nächstes Projekt an der Reihe. An dem Urbanfantasy-Roman unter dem (#Feder auf Twitter) habe ich genaugenommen schon seit über sechs Jahren gearbeitet. Ich hatte es noch einmal mit dem NaNoWriMo und mir versucht aber na ja. Ich bin am letzten Tag des Novembers mit meiner Rohfassung fertig geworden (yeah) aber das hatte nichts mit dem NaNo zu tun. Ich hatte genauso viel oder wenig geschrieben, ob nun mit oder ohne.

Vor zwei Tagen bin ich mit der Überarbeitung der Rohfassung fertig geworden. Somit ging das Manuskript an die ersten Testleser (Freund und Familie). Wenn diese mir ihre Meinung gesagt haben, geht es zu den richtigen Testlesern. Und dann? Ja dann wird nochmal überarbeitet und ich kann mich auf die Suche nach einem Lektorat machen. Aber keine Sorge, dazu werde ich noch ausführlich auf Twitter und hier auf dem Blog und vielleicht in Zukunft auch auf Patreon berichten.

 

Ideen:

Tja und dann sind da noch weitere Ideen die in meinem Kopf herumschwirren. Leider steht mir hier die Rechtslage etwas im Weg. Das meiste ließe sich für mich nur mit einem zusätzlichen Gewerbe neben meiner jetzigen Selbstständigkeit als Autorin regeln. Da wären zum Beispiel die Möglichkeiten Fotos zu verkaufen, Werbepartner auf Instagram zu finden, Produkte wie Kalender mit Lyrik oder kurzen Texten über Etsy zu verkaufen… Ich glaube diese Ideen muss ich noch etwas länger hin und her rollen.

 

Ich hoffe dir hat dieser kleine Rückblick gefallen, danke fürs lesen (;

Auf ein neues Jahr 2019 voller Geschichten!

*Foto-Projekt* – Baumskelette oder ein Winter ohne Schnee

Hallo du,

 

ein Foto-Projekt gab es schon viel zu lange nicht mehr. Ich liebe diese lockeren Spaziergänge. Manchmal habe ich schon ein Thema im Kopf bevor ich losgehe, oder es ergibt sich spontan so wie bei dem heutigen Projekt. Im Winter tue ich mich immer sehr schwer, Motivation zum Fotografieren zu finden. Alles hat die gleichen Farben. Aber heute haben mir Stimmung und Licht gefallen.

Wie immer komplett unbearbeitet.

 

Es gibt spannedere Motive, aber ich mag Bäume immer.

Ein Baumstumpf am Flussufer. Wenn jetzt noch eine Möwe darauf landen könnte.. Möwe! Die Möwe bitte!

 

Ich liebe Bilder mit unscharfen Objekten im Vordergrund. Es erzeugt auf den ersten Blick eine leichte Verwirrung. Wir sind es eher gewohnt, dass entweder das ganze Bild, oder der vordere Teil scharf gestellt ist.

Hier geht es weiter

*Kurzgeschichte* – Der Gestaltwandler – verschlingender Wald (#myshortstory)

Eine Katze im Wald

 

Hallo du,

 

heute öffne ich für dich meine Schatzkiste. Vor ein paar Wochen hat Books on Demand einen Schreibwettbewerb (#myshortstory) veranstaltet.

Meine Kurzgeschichte hat es nicht in die Endauswahl geschafft, aber ich mag sie serh und möchte sie dir zeigen:

 

Der Gestaltwandler – verschlingender Wald

 

Ein Junge, vielleicht ein Jahr alt, lief in den Wald. Die Sicht reichte keine fünf Meter, dann war da nur noch Nebel. Mit einer Hand umklammerte er die Schwanzspitze einer schwarzen Katze. Sie führte ihn immer tiefer. Alle paar Minuten hielten sie an und die Katze zeigte ihm einen glänzenden Käfer oder einen besonders krumm gewachsenen Baum.

In einem Kilometer Luftlinie hallten Rufe durch ein Haus. Tränen flossen.

Die Katze und der Junge erreichten eine Hütte. Efeu und Ranken hielten die Holzplanken zusammen. Schwarzer Rauch wallte auf, als sich die Katze in einen jungen Mann verwandelte. Er zog sich hastig an. Seine Augen hatten die bernsteinerne Farbe der Katzenaugen behalten, auch sein Haar war noch schwarz. Der kleine Junge starrte verdutzt.

„Katze?“

„Die kommt später wieder.“

Er steckte den Jungen ins Bett und gab ihm ein Bilderbuch in die Hände. Die Tür schloss er von außen mit einem Riegel. Gehüllt in weißen Rauch verwandelte er sich zurück in die Katze. In leichtem Trab machte er sich auf den Weg, das nächste Kind zu holen. Ein Mädchen, noch jünger. Es quickte  vergnügt als ihnen ein Eichhörnchen über den Weg lief. Er setzte auch sie auf dem Bett ab. Beide bekamen Wasser und Brei. Noch dreimal lief er und holte Kinder.

In einem Kilometer Luftlinie heulten Sirenen. Blaulicht zerstörte das weiche Licht des Abends.

Alle fünf passten gerade so auf das Bett also schlief er auf dem Teppich. Immer wenn eines der Kinder weinte tröstete er es in seiner Katzengestalt. Mit leichtem pfotendruck massierte er ihnen die Bäuche und schnurrte sie wieder in den Schlaf. Im Morgengrauen brachte er sie nach draußen. Er setzte sie in einem kleinen Kreis um sich herum und verwandelte sich in weißem Rauch. Er fuhr die Krallen aus und hasste sich. Jedes Kind bekam einen tiefen Kratzer auf dem linken Arm. Tränen fielen in schnellem Takt nur um im Moss zu versickerten. Er leckte von jedem Arm einen Tropfen Blut auf. In dem Brei, den er ihnen als Frühstück machte befand sich etwas von seinem Speichel.

„Mama?“

„Gleich. Ich bringe euch zurück.“

 

Zwanzig Jahre später

 

In einem Kilometer Luftlinie holzten sie den Waldrand ab. Dieselgeruch vertrieb den Frieden.

Sechs Gestaltwandler in der Form der Tiere des Waldes und der Stadt hielten die Nasen gegen den Wind. Eine schwarze Katze war ihr Anführer. Sie verwandelten sich in schwarzem Rauch. Tiefe Ringe unter den Augen und steife Rücken waren das einzige, was ihnen das Leben als Menschen brachte. Aber es war ihre einzige Chance. Sie lebten nur, um zu schleimen und zu manipulieren. Sie schleusten sich in hohe politische Posten ein um für diesen Tag bewaffnet zu sein.

„Seid ihr bereit?“

„Ja. Wir sind bereit.

Gemeinsam verließen sie den Schutz des Waldes und mischten sich unter die tausenden von Menschen die gekommen waren, um die Abholzung zu verhindern. Sie reckten Schilder und Hände in die Luft.  Ihre Stimmen schrien voller Hoffnung den dröhnenden Motoren entgegen. Reporter, Journalisten alle versuchten die grellsten Informationen in ihre technischen Geräte zu saugen. Der Tag schritt voran und die Masse an Menschen wurde immer lichter.

Tage später kam die Nachricht. Ein Gericht hatte verboten, den Wald in den nächsten Jahren abzuholzen.

Ein bisschen mehr Zeit, für viele Stunden ihres Lebens. Fünf Gestaltwandler gingen im Wald ihrer Wege und eine schwarze Katze verschmolz mit der anbrechenden Nacht.

*Erfahrungsbericht* – Wie ich versuche meine Kreativität festzuhalten und warum das nicht funktioniert

Hallo du,

heute geht es um Kreativität. Mir scheint, es gibt kaum ein Thema um das mehr Rauch wabert. Ich will versuchen, meine Gedanken und Erfahrungen der letzten Jahre zu gliedern um ein paar Sachen klarer zu sehen. Und vielleicht kann ich dir einige der unnötigen Umwege ersparen, die ich gemacht habe.

 

Warum ist die Kreativität nie da, wenn ich Zeit für sie habe?

 

Weil ich du/ wir uns unter Druck setzen. Uns fehlt die Lockerheit, die Kreativität bleibt in uns gefangen und findet keinen Weg nach draußen. Und wenn wir anderweitig unter Druck stehen sehnen wir uns danach kreativ zu sein, können aber gerade nicht. Und so sitzen wir tagsüber träumend im Büro und abends lenken wir uns frustriert ab, weil wir anscheinend gerade nicht kreativ sind.

Um aus diesem Dilemma auszubrechen, ist es nötig deinen Blickwinkel zu ändern. Du bist nicht nur manchmal kreativ, sondern immer. Du hast jederzeit die Fähigkeit, aus nichts etwas und aus etwas ganz anderes zu erschaffen. Es muss nicht immer besonders sein. Jeder kleine Text und jedes Stichmännchen ist besser als gar keins.

 

 

Alle anderen sind kreativer als ich

 

Das stimmt nicht. Nur weil ein Portrait mehr Arbeit macht als ein Strichmännchen ist es nicht gleich besser. Kreativität kann mehr, als deinen Skillevel vorzuführen.

Sie kann unterhalten, nachdenklich machen, sich mit leiser Stimme in den Kopf schleichen und dort winzige Veränderungen hervorrufen. Der, der am lautesten schreit… du weißt es.

 

 

Meine Kreativität entgleitet mir immer wieder

 

Sie macht Pause. Und das macht sie nicht gleichmäßig. Du ruhst dich auch nicht nur am Wochenende aus. Manchmal hast du Urlaub oder ein Feiertag ploppt auf. Je ungeduldiger du bist, desto schwerer machst du es deiner Kreativität sich auszuruhen. Und wie ich oben schon erklärt habe – sie ist nie ganz weg. Vielleicht zeigt sie sich gerade nur anders, vielleicht ist ihr langweilig geworden und sie möchte mit dir zusammen ganz neue Wege gehen.

Hör ein bisschen besser hin, fühle ein bisschen tiefer.

 

Was kannst du tun?

 

1.     Du bist kreativ, lass dir nichts einreden

2.    Du bist nicht immer gleich oft/viel kreativ. Das ist normal

3.    Erlaube dir Pausen

4.    Probiere neues aus, auch wenn du schon ein alter Hase in deinem Medium bist

 

Alles Liebe

Laura

*Lyrik* – Zwei kurze Gedichte zum Winteranfang

Lyrik zum Winteranfang, die erste winterliche Dekoration

 

Hallo du,

heute habe ich zwei neue Gedichte für dich, viel Spaß (;

 

*Das erste Gedicht habe ich am 30. November bereits auf meinem Twitteraccount geteilt*

 

Stimmung verrutscht

 

Ich strecke mich

der eisigen Luft entgegen

entgegen meiner Stimmung

Stimmung verrutscht nach unten

der eisigen Luft entgegen

Ich strecke mich

um sie zu fangen

entgegen meiner Stimmung

der eisigen Luft entgegen

 

 

Flockenregnend

 

Schneegestöber nur im Kopf

Flockenregnend, passt nicht mehr

 

Schüttelkrampf und Tränenwut,

Gelassenheit,  erfriert  hier nur

 

Schneeflocken bestehen aus Zeit

Verkehrter noch als sonst schon immer.

 

Suchende auf Wissen gehetzt,

Schuhe knischen nur im Schnee