*Erfahrungsbericht* – Eine Hommage an dünne Bücher

Ein bunter Bücherstapel. Alles dünne Bücher.

Hallo du,

heute geht es um einen Streitpunkt, der wohl schon so lange existiert, wie es Bücher gibt. Kommt es auf die Dicke, Länge, Seitenzahl eines Buches an? In welchem Bereich gibt es das nicht, die Behauptung dass mehr gleich besser ist.

Ich bin ein absoluter Fan von dünnen Büchern, kurzen Blogeinträgen und auf das wesentliche reduzierte Fachartikel. Das heißt aber nicht, dass ich ausschweifende Beschreibungen alla Walter Moers nicht auch lieben würde. Aber einen Herr der Ringe Epos hätte man schon um einiges kürzen könne, ohne den Stil des Buches zu gefährden.

 

Was ist kurz?

Die Zahl, die in der Diskussion am häufigsten auftaucht sind 200 Seiten. Ist ein Manuskript unter 200 Seiten gar kein Buch? Nun ich finde schon. Je nach Genre sieht man durchaus auch Bücher unter 200 Seiten im Buchhandel. Gedichtbände, Selbstreflexion, Gedankensammlungen etc. kommen oft in kleinen und dünnen Formaten. In Relation betrachtet wird ein Highfantasy Roman unter 5-600 Seiten wohl als dünnes Buch betrachtet, wohingegen Romane von 200- 600 Seiten oft als normal betrachtet werden. Ich spreche heute also über alle Bücher, die für ihr Genre ungewöhnlich dünn sind.

 

Mehr Motivation

In Zeiten, in denen wir ständig mit Informationen versorgt werden ist es umso entspannender, sich mit einem Buch zurück zu ziehen. Ich persönlich habe leider wenig Zeit und so habe ich mehr Motivation ein Buch anzufangen, wenn es nicht so viele Seiten hat.

 

Praktisch, auch ohne E-reader

Nicht jede/r  mag E-book Reader. Ein dünnes Buch ist genauso praktisch für unterwegs und man muss keine Abstriche beim Lesevergnügen machen. Man könnte sogar zwei verschiedene Bücher einpacken und hat so immer das richtige Buch für die richtige Stimmung.

Mehr verschiedene Bücher.

Je dünner, desto öfter (okay lassen wir das). Aber ernsthaft, wenn man seine Lesezeit nicht damit verbringt, Füllstoff zu lesen kann man über viel mehr verschiedene Themen lesen. Damit wird man nicht zum Experten, kann aber in vielen  Bereichen mitreden. Zudem hat man mehr Abwechslung. Viele Themen hängen auch zusammen (Buch schreiben, Buch korrigieren, Buch veröffentlichen). So kann man sich schneller ein breites Portfolio an Wissen aufbauen.

 

Aus Autorinnensicht:

Aus meiner Sicht als Autorin ist es natürlich praktisch, kürzere Bücher zu schreiben. Ich kann so in kürzeren Zeitabständen neue Werke veröffentlichen. Auch kann ich mich in mehr verschiedene Themen einarbeiten und ein breites Spektrum abbilden. Ich kann zwischen Genre springen und muss keine Ewigkeit für die Planung investieren.

 

Ich hoffe ich konnte dir damit dünne Bücher etwas schmackhafter machen (:

 

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