*Erfahrungsbericht* – kreativer Burnout

Hallo du,

keine Sorge, mir gehts gut (: Ich möchte heute nur über eine Idee sprechen, die mir vor ein paar Tagen gekommen ist. Das Folgende sind nur Gedankenspiele.

Was, wenn wir unsere Kreativität aufbrauchen können, genauso wie wir unsere Nerven aufbrauchen? Vielleicht sogar in einem Burnout landen?

Burnout bezeichnet im Grunde nur, dass von etwas nichts mehr übrig ist. Was bleibt ist eine Leere, ein Nichts. Im Gegensatz dazu steht die Angst vor dem leeren Blatt

Wenn mich die Angst vor dem weißen Blatt befällt ist mein Kopf voller Ideen, er platzt regelrecht vor Farben und Stimmungen. Doch gerade in diesem Chaos fehlt manchmal der Zugang. Wollen aber nicht können.

Bei kreativem Burnout fliegt höchstens Staub auf, wenn ich meine Gendanken zum Schreiben hin ausrichte.  Im Wüstensand liegen einzelne verstorbene Worte. Es fehlt das Wasser, die Inspiration. Nicht können aber wollen.

Nun, falls an meiner Theorie etwas dran ist, wie könnten wir diese Probleme lösen?

Die Angst vor dem leeren Blatt wurde schon oft diskutiert. Ich kämpfe nur selten damit, aber wenn doch helfen mir die folgenden Punkte:

  • Unsinn schreiben. Und wenn du das Alphabet dreimal abschreibst
  • Mit Musik eine Stimmung heraufbeschwören
  • Im Internet nach Bilder suchen die als Inspiration dienen
  • Das Schreibprojekt zur Seite legen und in einem anderen Genre weiterschreiben

Bei kreativem Burnout würde ich genau das Gegenteil empfehlen:

  • Den Gedanken „Ich muss schreiben“ fallen lassen
  • eine Pause machen und dabei neues entdecken, z. B. spazieren gehen.
  • Social Media reduzieren – damit du nicht siehst wie andere angeblich immer kreativ sind und schreiben können
  • Einem neuen oder alten Hobby nachgehen um dich abzulenken und neue Impulse zu bekommen

Hast du schon einmal so etwas wie kreativen Burnout erlebt?

PS: Bitte hole dir Hilfe, wenn du glaubst, sie zu brauchen. Dieser Blog ist keine Anlaufstelle.

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