*Rezension* – Todessamen von Nicole Siemer

*Werbung da Rezensionsexemplar*

*Triggerwarunungen: depressive und suizidale Gedanken, Gewalt, Tot, Mord. Eventuell unvollständig, da ich das Buch nicht komplett gelesen habe*

Eine Rezension zu „Todessamen“ von Nicole Siemer

Hallo du,

heute habe ich seit längerem wieder eine Rezension für dich. Leider lief für mich mit dem Buch „Todessamen“ nicht alles ganz rund. Tatsächlich konnte ich das Buch nicht zuende lesen, da es mir zu heftig war, bzw. mir unangenehm wurde.

Somit gibt es heute leider keine abschließende Hasen-Bewertung. Nichts desto trotz möchte ich dir erzählen, wie ich das Buch finde.

 

Eckdaten zum E-book

 

Autorin: Nicole Siemer

Originalausgabe:  Nicole Siemer 2019

Seiten: 400

Ausgaben: Print und Ebook

 

Gesamteindruck:

Todessamen beginnt mit einem sehr internsiven Traum der Protagonistin Jessie. Sie muss einen tiefen Abgrund überqueren, aber nur ein Seil spannt sich zwischen ihr und den rettenden Lichtpunkten in der Ferne. Die Katze Cheshire kommt ihr zur Hilfe. Jessie erwacht und man folgt ihr durch den Tag. Jessie ist ein Waisenkind und hat es geschafft, in ihre erste eigenen Wohnung zu ziehen. Cheshire war ihre einzige Freudin, doch gedrängt von ihren Sozialpädagogen suchte sie sich eine menschliche Freundin.

Man merkt schnell, das Jessie düstere Gedanken umtreiben. Auch ihre Freundin scheint nicht der Mensch zu sein, der ihr hierbei helfen würde. Tatsächlich reden die beiden aneinander vorbei, bzw. spricht Jessie ihre Gedanken nicht aus.

Auch die Stadt in der Jessie lebt, scheint dunkle Töne unter der Oberfläche zu verstecken. Je weiter die Geschichte vortschreitet, desto klarer wird das die Menschen dort nicht zufällig verschwinden. Eine Rückblende aus dem Jahre 1347 schockt den Leser mit einem Teil der Wahrheit.

 

Positives:

Todessamen bring eine ungewöhliche Mischung aus Fantasy, Horror und Krimi mit. Das Buch hat eine starke, alles einschließende Stimmung von einer hübschen Oberfläche mit verstecktem Grauen. Man kann den Gedanken und Gefühlen der Protagonistin nicht entkommen. Ich empfinde den Schreibstil als angenehm und nichts sticht zu sehr hervor. Gedanken, Träume und Rückblicke heben sich dank Kursivschrift ab. Das bekannte Konzept von einem Waisenkind das sich alleine im Leben behaupten muss wurde neu interpretiert. Und die Katze als helfende Gestalt gibt natürlich einen Pluspunkt (miau).

Negatives:

Der Anfang des Buches war zunächst etwas verwirrend für mich. Jedoch wurde es noch innerhalb des ersten Kapitels wieder geklärt. Manchmal kam mir das beschreiben von Situationen etwas zu bemüht vor. Etwas weniger hätte an einigen Stellen den Text aufgelockert.

 

Empfehlungen:

Ich würde das Buch aufgrund der Krimi/Horror Elemente frühestens ab 14 Jahren empfehlen. Jede*r dem die klassiches Urban Fantasy zu lasch ist, ist mit diesem Buch gut aufgehoben. Zudem sollte man chrakterfokusierte Geschichten mögen. Die vielen Referenzen zu „Alice im Wunderland“ lösen bestimmt bei so manchem nostalgische Gefühle aus.

 

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