Kategorie: Erfahrungsbericht

*Erfahrungsbericht* – ist das zweite Buch einfacher zu scheiben als das erste Buch?

Wenn die Erwartungen zu schwer werden, können auch solide Wortgebilde kollabieren

Hallo du,

 

das zweite Buch hah? Wahnsinn. Vor einem Jahr habe ich nicht richtig daran geglaubt, jemals ein Buch zu veröffentlichen.

Mein erstes Buch Splitter ist ein kurzer Gedichtband, mache würden sagen, es ist gar kein richtiges Buch. Aber spielt das überhaupt eine Rolle? Für mich geht es um die Gedanken dahinter. In meiner „Hommage an dünne Bücher“ habe ich dieses Thema schon angekratzt. Nur weil ein Buch mehr Seiten hat, ist es nicht mehr wert.

So kommt es also, dass ich ein zweites Buch, wieder einen kurzen Gedichtband, veröffentliche. Die Gedichte sind fertig geschrieben und abgestimmt in einer Datei untergebracht. Ein lieber Mensch möchte für mich den Buchsatz machen und vorher noch einmal testlesen.

An dem Buchcover möchte ich mich (noch einmal) selbst versuchen. Ja, das ist ein Streitpunkt. Viele sagen, man kann sein eigenes Cover nicht selbst gestalten. Ich versuche es trotzdem und werde berichten…

 

Wird das schreiben mit der Zeit einfacher?

Ja und nein. Einiges wird einfacher, da du mehr Übung hast, anderes wird aber tatsächlich schwerer. Zumindest war das bei mir so.

 

Was wird leichter?

  • Du tippst schneller. Egal ob zehn,- oder zwei Fingersystem, je mehr du tippst, desto effektiver wirst du.
  • Du kannst besser mit dem Schreibprogramm deiner Wahl umgehen und sparst so Zeit, die richtigen Funktionen zu finden.
  • Auch hast du den Aufbau eines Buches im Kopf. Sei es ein Fachbuch oder eine leichte Romanze, du musst nicht mehr jeden Unterpunkt planen, denn dir ist der Aufbau schon klar.

Was wird schwieriger?

  • Die Erwartungen an dich selbst sind größer als zuvor. Immerhin weißt du ja jetzt, wie das Plotbunny läuft nicht wahr? Doch jedes Buch ist anders und auch du bist jeden Tag anders. Du entwickelst dich und hast auch schwere Phasen zu durchstehen. Es wird immer Zeiten geben, in denen du nicht gut schreiben kannst.
  • Der Gedanken, der für mich am schwersten wiegte war: „Kann das zweite Buch so gut oder sogar besser als das erste werden?“
  • Die Erwartungen von fremden Menschen werden mehr. Fans warten auf das nächste Buch und auch der Amazon-algorhytmus wird nicht auf dich warten.

Fazit:

Für mich wurde alles was Technik und Handwerk betrifft einfacher, wohingegen mein Kopf mir mehr Probleme bereitet hat.

Hast du ähnliche Erfahrungen gemacht?

*Erfahrungsbericht* – Mein Gedicht in einer Anthologie

Hallo du,

 

Warnung: Matthias Matting hat mich über die Selfpublisher-Gruppe auf Facebook darüber aufmerksam gemacht, dass an verschiedenen Stellen vor der „BdG“ gewarnt wird. Ich hatte zwar keine negativen Erfahrungen, werde das aber natürlich recherchieren und in den Beitarg einarbeiten.

 

Bis der Beitrag bearbeitet ist, diesen bitte mit vorsicht genießen. Hier der alte Beitrag:

 

ich kann gar nicht glauben, dass ich nie richtig darüber geschrieben habe. Letztes Jahr durfte ich eines meiner Gedichte den gesammelten Werken der „Bibliothek deutschsprchiger Gedichte“ veröffentlichen. Ich habe nichts gewonnen (Die ersten Plätze können jedes Jahr Geld und Sachpreise gewinnen) aber das macht gar nichts.

Alleine, dass eines meiner Gedichte von jemand Fremden für „okay genug“ befunden und in die Welt geschickt wurde, ist fantastisch. Ein ganz anderes Gefühl, als selbstbestimmt etwas zu veröffentlichen. Man gibt einen Teil seiner Kontrolle ab und gewinnt dadurch an anderer Stellen.

Für mich ist es eine ganz große Sache, für die Betreiber nur ein paar einzelne Worte in einem jährlich erscheinenden (sehr dicken) Gedichtband.

Meine Erfahrungen:

 

Oft erfordern Schreibwettbewerbe und Ausschreibungen viel zusätzliche Arbeit. Da das Thema für das eingereichte Gedicht immer frei wählbar ist, hat man es hier sehr leicht. Das Gedicht darf sogar schon veröffentlicht worden sein.

Die Teilnahme an der Auslosung war unkompliziert und ich werde bestimmt wieder daran teilnehmen.

Auch für Informationen über Dichter und Dichterinnen eignet sich diese Webseite sehr gut. Ein weiteres lustiges Feature ist der „Reimautomat“ der nach Eingabe einer Wortendung mögliche, passende Worte ausspuckt. Reime müssen für mich zwar nicht unbedingt ins Gedicht, aber manchmal geben sie das gewisse etwas.

Negativ fand ich nur, das ich nun immer mal wieder Werbung im Briefkasten habe, was in Zeiten von E-Mails nun wirklich nicht mehr sein müsste. Auch um die Umwelt zu schonen würde ich es begrüßen, wenn diese Werbung in Zukunft nicht mehr zu mir nach Hause kommt.

Einen eigenen Gedichtband erstellen?

 

Die Bibliothek der deutschsprachigen Gedichte bietet auch an, einen Gedichtband herzustellen und für dich zu veröffentlichen.

Ich möchte hier keine Ratschläge geben. Überprüfe dieses Angebot und vergleiche es mit anderen Möglichkeiten. Eine Veröffentlichung über Distributoren kostet oft nicht viel.

 

Ich hoffe dieser Erfahrungsbericht hat dir geholfen. Wenn du mich und diesen Blog unterstützen möchtest, würde ich mich freuen, wenn du auf meiner Patreonseite vorbeischaust.

 

*Erfahrungsbericht* – Was ich schreibe, wenn ich nicht schreiben kann (Schreibtipps)

Hallo du,

 

heute möchte ich ganz locker darüber erzählen, was ich schreibe, wenn ich eigentlich nicht schreiben will/kann/müde bin…

 

Schreibe verschiedenartige Texte:

Die eine Sache, die mich schon so oft aus einem Tief geholt hat ist, verschiede Arten von Text zu produzieren. Es ist, als würdest du eintönige Fabrikarbeit erledigen, wenn du immer nur ein und die gleiche Art an Text aus deinem Gehirn saugst. Mit „Art“ meine ich dabei nicht unbedingt die verschiedenen Genre. Blogartikel schreiben sich ganz anders als Kurzgeschichten und diese sind wiederum meilenweit von Lyrik entfernt. Ein langes Buch schreibt sich anders, als eine kleine Erzählung, auch wenn beide im gleichen Genre spielen.

Eine Mischung aus sehr kreativen und bodenständigen Texten macht es leicht, in schwierigeren Zeiten wenigstens irgendetwas zu schreiben.

 

Mach Pause – länger als du denkst

Oft hilft auch eine längere Auszeit. Auch wenn du dich nach ein paar Tagen Schreibpause schon besser fühlst, oft bist du erst richtig erholt, wenn du etwa zwei Wochen mal nichts machst. Klar, du könntest in der Zeit in der du Pause machst arbeiten, aber oft bist du nach einer Pause viel produktiver, als wenn du dich da durch gequält hättest. Mach immer ein bisschen mehr Pause, als du augenscheinlich brauchst, wäre hier mein Tipp.

 

Nimm einen alten Text und verlängere ihn

In fast jeder Geschichte stecken Details, die nicht erzählt werden. Entdecke diese für dich, selbst wenn sie es nicht in die veröffentlichte Version schaffen.

Wenn dir die Kraft für etwas Neues fehlt kannst du so vielleicht ein paar hundert Wörter schreiben. Manchmal kommt dir so auch eine Idee für einen weiteren Teil einer Serie oder besonderen Content, den du mit deinen Fans teilen kannst.

 

Das wäre es für heute mit meinen Tipps. Lass dich nicht von Schreiben abhalten (;

 

*Erfahrungsbericht* – Lass dir deinen Text laut vorlesen / Schreibtipp mit Vor,- und Nachteilen

Hallo du,

 

ich hatte vor kurzem Probleme mit meinem Laptop und habe ihn deshalb neu aufgesetzt. Zur Überbrückung verwende ich momentan die 30-Tage Testversion von Office 365, genauer gesagt die Wordversion daraus.

Dadurch bin ich zum ersten Mal auf die „Vorlesen“ Funktion gestoßen. Diese ist auch in anderen Wordversionen enthalten, jedoch nicht so offensichtlich platziert. Wenn man nicht danach sucht, findet man sie kaum.

Neugierig klickte ich also auf den Button und wow, diese Computerstimme war ja richtig angenehm. Die Betonung ist des Öfteren daneben, aber ansonsten wirklich nicht schlecht. Ich ließ mir also meine Engelskindergeschichte vorlesen, an der ich gerade arbeite.

 

Vorteile die du hast, wenn du dir deinen Text laut vorlesen lässt:

 

  • Du entdeckst Fehler die dir bisher entgangen sind. Seien es fehlende Buchstaben oder Wörter, die die Stimme dann natürlich nicht vorliest oder Rechtschreibfehler. Diese fallen einfach auf, wenn sie nicht als Ton zu dir dringen.

 

  • Nebenbei kannst du deinen Text in Hinblick auf Lesbarkeit und Betonung verbessern.

 

  • Du kannst an deinem Text feilen, ohne dauernd auf den Bildschirm starren zu müssen. Betrachte es als ein Hörbuch, lehne dich zurück und genieße. Wenn dir ein Fehler auffällt, kannst du einfach auf die Pausetaste drücken und ihn ausbessern.

 

  • Du bekommst (teilweise) eine Idee davon, welche Stimmungen deine Worte transportieren

 

  • Zusätzlich hat es mir dabei geholfen, die Längen der einzelnen Kapitel (nur bei längeren Geschichten) besser abzuschätzen.

 

  • Auch bekomst du ein Gefühl dafür wie es ist, deinen Text jemand Fremden zu überlassen. Auch wenn es nur eine Stimme ist. Deine Herzensworte verlassen deine schützenden Mauern – ohne dass du Konsequenzen wie schlechte Kritik fürchten musst.

 

Nachteile (gibt es welche?) :

 

  • Ich konnte bisher keine finden. Natürlich kannst du in der Zeit dann nichts anderes machen… Aber was will man schon anderes machen als sein Schreiben zu verbessern.

 

Anstatt eine Computerstimme lesen zu lassen, kannst du natürlich auch eine lieben Menschen dazu bitten, oder dir selbst vorlesen.

Aber dann engehen dir witzige Sachen. Meine Stimme las den Ausdruck „Hatschiiiiii“ nähmlich nur Buchstabe für Buchstabe: Hah, Aa, Tee, Sch, dreizehnmal iiii. Ich denke, für solch ein Kunstwort sind einfach keine Aufnahmen vorhanden und der Computer weicht auf die einzelnen Buchstaben aus. Das er dabei häufig vorkommende Buchstaben mit eine gesprochnen Zahl zusammenfasst, ist aber echt witzig.

 

Ich hoffe, diese Tipps haben dir geholfen.

 

Alles Liebe

Laura

 

*Erfahrungsbericht* – Eine Hommage an dünne Bücher

Ein bunter Bücherstapel. Alles dünne Bücher.

Hallo du,

heute geht es um einen Streitpunkt, der wohl schon so lange existiert, wie es Bücher gibt. Kommt es auf die Dicke, Länge, Seitenzahl eines Buches an? In welchem Bereich gibt es das nicht, die Behauptung dass mehr gleich besser ist.

Ich bin ein absoluter Fan von dünnen Büchern, kurzen Blogeinträgen und auf das wesentliche reduzierte Fachartikel. Das heißt aber nicht, dass ich ausschweifende Beschreibungen alla Walter Moers nicht auch lieben würde. Aber einen Herr der Ringe Epos hätte man schon um einiges kürzen könne, ohne den Stil des Buches zu gefährden.

 

Was ist kurz?

Die Zahl, die in der Diskussion am häufigsten auftaucht sind 200 Seiten. Ist ein Manuskript unter 200 Seiten gar kein Buch? Nun ich finde schon. Je nach Genre sieht man durchaus auch Bücher unter 200 Seiten im Buchhandel. Gedichtbände, Selbstreflexion, Gedankensammlungen etc. kommen oft in kleinen und dünnen Formaten. In Relation betrachtet wird ein Highfantasy Roman unter 5-600 Seiten wohl als dünnes Buch betrachtet, wohingegen Romane von 200- 600 Seiten oft als normal betrachtet werden. Ich spreche heute also über alle Bücher, die für ihr Genre ungewöhnlich dünn sind.

 

Mehr Motivation

In Zeiten, in denen wir ständig mit Informationen versorgt werden ist es umso entspannender, sich mit einem Buch zurück zu ziehen. Ich persönlich habe leider wenig Zeit und so habe ich mehr Motivation ein Buch anzufangen, wenn es nicht so viele Seiten hat.

 

Praktisch, auch ohne E-reader

Nicht jede/r  mag E-book Reader. Ein dünnes Buch ist genauso praktisch für unterwegs und man muss keine Abstriche beim Lesevergnügen machen. Man könnte sogar zwei verschiedene Bücher einpacken und hat so immer das richtige Buch für die richtige Stimmung.

Mehr verschiedene Bücher.

Je dünner, desto öfter (okay lassen wir das). Aber ernsthaft, wenn man seine Lesezeit nicht damit verbringt, Füllstoff zu lesen kann man über viel mehr verschiedene Themen lesen. Damit wird man nicht zum Experten, kann aber in vielen  Bereichen mitreden. Zudem hat man mehr Abwechslung. Viele Themen hängen auch zusammen (Buch schreiben, Buch korrigieren, Buch veröffentlichen). So kann man sich schneller ein breites Portfolio an Wissen aufbauen.

 

Aus Autorinnensicht:

Aus meiner Sicht als Autorin ist es natürlich praktisch, kürzere Bücher zu schreiben. Ich kann so in kürzeren Zeitabständen neue Werke veröffentlichen. Auch kann ich mich in mehr verschiedene Themen einarbeiten und ein breites Spektrum abbilden. Ich kann zwischen Genre springen und muss keine Ewigkeit für die Planung investieren.

 

Ich hoffe ich konnte dir damit dünne Bücher etwas schmackhafter machen (:

 

*Erfahrungsbericht* – Wie ich versuche meine Kreativität festzuhalten und warum das nicht funktioniert

Hallo du,

heute geht es um Kreativität. Mir scheint, es gibt kaum ein Thema um das mehr Rauch wabert. Ich will versuchen, meine Gedanken und Erfahrungen der letzten Jahre zu gliedern um ein paar Sachen klarer zu sehen. Und vielleicht kann ich dir einige der unnötigen Umwege ersparen, die ich gemacht habe.

 

Warum ist die Kreativität nie da, wenn ich Zeit für sie habe?

 

Weil ich du/ wir uns unter Druck setzen. Uns fehlt die Lockerheit, die Kreativität bleibt in uns gefangen und findet keinen Weg nach draußen. Und wenn wir anderweitig unter Druck stehen sehnen wir uns danach kreativ zu sein, können aber gerade nicht. Und so sitzen wir tagsüber träumend im Büro und abends lenken wir uns frustriert ab, weil wir anscheinend gerade nicht kreativ sind.

Um aus diesem Dilemma auszubrechen, ist es nötig deinen Blickwinkel zu ändern. Du bist nicht nur manchmal kreativ, sondern immer. Du hast jederzeit die Fähigkeit, aus nichts etwas und aus etwas ganz anderes zu erschaffen. Es muss nicht immer besonders sein. Jeder kleine Text und jedes Stichmännchen ist besser als gar keins.

 

 

Alle anderen sind kreativer als ich

 

Das stimmt nicht. Nur weil ein Portrait mehr Arbeit macht als ein Strichmännchen ist es nicht gleich besser. Kreativität kann mehr, als deinen Skillevel vorzuführen.

Sie kann unterhalten, nachdenklich machen, sich mit leiser Stimme in den Kopf schleichen und dort winzige Veränderungen hervorrufen. Der, der am lautesten schreit… du weißt es.

 

 

Meine Kreativität entgleitet mir immer wieder

 

Sie macht Pause. Und das macht sie nicht gleichmäßig. Du ruhst dich auch nicht nur am Wochenende aus. Manchmal hast du Urlaub oder ein Feiertag ploppt auf. Je ungeduldiger du bist, desto schwerer machst du es deiner Kreativität sich auszuruhen. Und wie ich oben schon erklärt habe – sie ist nie ganz weg. Vielleicht zeigt sie sich gerade nur anders, vielleicht ist ihr langweilig geworden und sie möchte mit dir zusammen ganz neue Wege gehen.

Hör ein bisschen besser hin, fühle ein bisschen tiefer.

 

Was kannst du tun?

 

1.     Du bist kreativ, lass dir nichts einreden

2.    Du bist nicht immer gleich oft/viel kreativ. Das ist normal

3.    Erlaube dir Pausen

4.    Probiere neues aus, auch wenn du schon ein alter Hase in deinem Medium bist

 

Alles Liebe

Laura

*Erfahrungsbericht* – Auf nach Patreon ?! meine Anfänge mit dieser Plattform

Das Archiv der Fantasie auf Patreon

Hallo du,

weil ich neugierig bin und gesehen habe, dass ein paar meiner liebsten Twitterlinge auch da sind, möchte ich Patreon ausprobieren.

 

Was ist Patreon?

Patreon ist eine englischsprachige Webseite, die es kreativen erlaubt ihre eigne Seite zu erstellen. Fans können über PayPal kleine Beträge spenden und erhalten dafür von der/dem Kreativen einen sogenannten „Reward“. Das kann ein Gegenstand wie eine Postkarte oder auch so etwas, wie die namentliche Erwähnung im nächsten Roman sein.

 

Was gibt es auf meinem Patreon?

Ich habe mich hauptsächlich für materielle Gegenstände wie eben persönliche Postkarten, Notizen von meiner Schreibarbeit oder nur für dich geschriebene Gedichte entschieden.

Auch ein Buchpaket mit Splitter aus Leben  (Amazon Link, das Buch gibt’s fast überall) gibt es dort.

Ein ganz wichtiger Punkt für meine Seite fehlt mir aber noch: Beiträge. Ich bin noch nicht sicher welche Art von Beiträgen ich auf Patreon haben möchte. Die Unterscheidung zwischen öffentlichen Posts, und Posts die nur Patreons sehen sollen ist nicht einfach.

Was auch noch fehlt sind Bilder von den jeweiligen Rewards sowie ein paar kleinere Korrekturen.

Nach einem Wochenende Arbeit sieht das ganze so aus:

 

Patreon – Screenshot von meiner Startseite.

 

Meine bisherigen Probleme mit Patreon:

Die eigene Patreonseite finde ich leider sehr unübersichtlich und oft musste ich alles durchklicken, bis ich zur gewünschten Funktion gefunden habe. Die Hilfeseiten von Patreon selbst waren auch eher vage sodass ich mich auf gut Glück hineingestürzt habe. Mit dem Ergebnis bin ich aber schon ganz zufrieden.

 

Welche Ziele möchte ich mit Patreon erreichen?

 

Ich möchte, das noch mehr Menschen auf meinen Blog und mein Buch aufmerksam werden. Soweit so einfach. Am meisten freue ich mich aber darauf, auch in anderen Bereichen kreativ zu sein und dir noch mehr Abwechslung zu bieten. Vor allem auf dass designen der Postkarten und das schreiben der Gedichte freue ich mich wirklich.

Weitere Ziele betreffen eher praktische Dinge wie, dass ich von ein paar Dollar im Monat das Archiv der Fantasie kostendeckend betreiben kann, oder mir einen Besuch einer Buchmesse leisten kann.

Lass uns noch mehr Spaß haben, ich freue mich wenn du hier auf meinem Patreon vorbeischaust.

 

Liebe Grüße

Laura

 

*Erfahrungsbericht* – 100 Punkte zum Thema Selfpublishing Teil 1.

100× Selfpublishing

*enthält Eigenwerbung* *Keine Rechtsberatung*

 

Hallo du,

ich kann keine jahrelange Erfahrung in der Materie bieten aber glaube mir, ich habe Google schon unendlich oft zu diesem Thema durchsucht. Nach der Veröffentlichung meines Buches „Splitter aus Leben“ möchte ich Wissen, Tipps und doofes über das Selfpublishing sammeln.

Da dieser Beitrag hier riesig wird, gibt es vier kleinere mit je 25 Punkten.

 

  1. Du kannst theoretisch alles im selfpublishing veröffenltlichen. Egal ob eine Kurzgeschichte mit nur 40 Seiten oder einen Epos mit 200 Seiten.
  2. Es gibt inzwischen viele Anbieter aus denen du wählen kannst.
  3. Selfpublishing geht kostenlos, du kannst aber auch weit über tausend Euro ausgeben.
  4. Solange du einen Text auf deinem PC und Internetzugang hast, kannst du veröffenlichen (Qualität lohnt sich aber (;)
  5. Autoren können Dienste wie Lektorat, Coverdesign und Buchsatz einkaufen
  6. Selgpublishing hat nichts mit einem Druckostenzuschussverlag (DKZV) zu tun! Bei diesen wird der Autor um einen „Zuschuss“ erleichtert. Selfbub geht wie gesagt auch kostenlos.
  7. Eine der größten Communitys ist auf Twitter zuhause ( Ich liebe Twitter).
  8. Tipp: Schreibe über das, bei dem dei Herz bei den ersten Gedanken daran anfängt zu hüpfen.
  9. Selfpublishing hat viele Synonyme wie etwa Eigenpublikation oder Selbstveröffentlichung.
  10. Du kannst sowohl mit einem Mainstream-Buch als auch mit einem Nischenthema viele Bücher verkaufen. Entscheidend sind Qualität, Zeitpunkt, öffentliches Interesse, Preis, Konkurrenz und viel Glück.
  11. Tipp: Ich empfehle dir für dein Marketing eine „Basis“ einzurichten. Egal ob eine eigenen Webseite oder einen Social Media Account, den du sehr gut pflegst. Das ist einfacher und effektiver als deinen Informationen überall zu verteilen. (Meine Basis ist diese Website verknüpft mit Twitter).
  12. Tipp: Fotos lassen deine Beiträge ansprechender aussehen.
  13. Tipp: Statte jedes Bild das du hochlädst mit deinem Namen oder einem Wasserezeichen aus damit es nicht so leicht geklaut wird
  14. Tipp: Deine ISBN wird oft schon vom Distributor zur Verfügung gestellt. Schau dich um, bevor du deine ISBN extra einkaufst.
  15. Du hast kaum Zeitdruck, kein Verlag setzt dir eine Deadline für dein Buch.
  16. Tipp: Das Buchformat kannst und solltest du anpassen. Orientiere dich an anderen Büchern aus dem gleichen Genre.
  17. Du musst dich aber auch selbst aus dem Dreck ziehen und dich gegen deine Dämonen zur Wehr setzen.
  18. Wenn du Selfbublisher/in bist, bist du wahrscheinlich Freiberufler/in
  19. Nach meinen Erfahrungen hält sich die Bürokratie in Grenzen (Kleinunternehmerregelung).
  20. Ich verkaufe momentan mehr Printbücher als e-books. Viele Autoren berichten aber vom Gegenteil.
  21. Selfpublihsing-Werke können auch in Buchhandlungen bestellt werden weil sie von den Distributoren dafür angelegt werden.
  22. Durch Distributoren kannst du pro Buch oft mehr Geld verdienen als bei einem Verlag. Ein Verlag schafft es aber oft, mehr Bücher zu verkaufen.
  23. Du kannst dein Buch für eine bestimmte Zeitspanne zu einem reduzierten Preis anbieten (Buchpreisbindung beachten).
  24. Du kannst auch Hörbucher, Bilderbücher und anderes erstellen, wenn du mit Firmen und Anbietern dafür zusammenarbeitest.
  25. Du ist ein Autor, eine Autorin, auch wenn du noch nichts veröffentlicht hast (meine Meinung).

Ich hoffe, ich konnte dir hier etwas Neues erzählen. Schreib doch einen Kommentar wenn du Fragen hast (;

*Sorry, beim ersten Upload hatte ich die Version ohne Rechtschreibkorrektur erwischt. Jetzt ist es besser (:*

*Erfahrungsbericht* – Eine Neuauflage für mein Buch

Mein neues Buchcover für Splitter aus Leben

Hallo du,

 

huch. Kaum ist mein Buch veröffentlicht schon gibt es eine Neuauflage? Ja und ich erkläre dir gerne warum.

 

Ich wollte endlich mein Buch veröffentlichen, hatte aber kein Geld. Den größten Abstrich den ich machen musste war, dass ich mir kein professionelles Buchcover leisten konnte. Also haben mein Freund und ich unsere wenigen Fähigkeiten zusammengeschmissen und heraus kam ein Buchcover das selbstgemacht aussah. Nun gut. Ich konnte veröffentlichen und war und bin glücklich mit meinem ersten Buch.

 

Der zweite Punkt war, dass ich mich nicht weiter entwickeln konnte. Kein Video und kein Schreibratgeber konnten mir die Erfahrungen geben, die ich während der eigentlichen Veröffentlichung sammeln konnte. Ich werfe mein Herz in mein Schreiben und möchte deshalb so viel lernen wie möglich.

 

Zuletzt haben meine aufmerksamen Leser noch ein paar letzte Schreibfehler gefunden. Vor allem ein einzelnes, freilaufendes „t“ raubt mir die Nerven.

In wenigen Tagen erscheint „Splitter“ also in einem neuen Kleid. Ein bisschen hübscher und ein bisschen richtiger.

 

Liebe Grüße

 

Laura

 

 

*Erfahrungsbericht* – Persönliche Ziele visualisieren. Wege die für mich funktionieren.

Hallo du,

 

dieser Beitrag war zusammen mit „100 Punkte zum Selfpublishing* der am meisten gewünschte Beitrag bei meiner Twitterumfrage. Los geht’s!

Ziele zu visualisieren klingt kompliziert und ein wenig hochtrabend. Tatsächlich ist es simpel und ich habe es lange Zeit gemacht, ohne mir dessen bewusst zu sein. Ich unterteile meine Ziele in drei Kategorien: kurzfristige Ziele, Langstrecken-Ziele und Endziele.

 

Ein paar Beispiele für die einzelnen Kategorien:

Kurzfristig – am nächsten Wochenende einen Blogbeitrag schreiben, morgen Pfannkuchen backen, jeden Morgen im Zug mein Manuskript bearbeiten…

Langstrecke: Jede Woche zwei Blogbeiträge hochladen (es wird wieder!), jedes Jahr ein Buch veröffentlichen, Geld sparen für einen Urlaub in Japan…

Endziele: Das erste Buch veröffentlichen (Jup (: ), einen Verlagsvertrag bekommen, vom Schreiben leben können…

 

Für mich bedeutet visualisieren in erster Linie, dass ich mir meinen Zielen bewusst werde. Aus einer schnellen Idee und einem flinken Plotbunny muss ein festes Vorhaben werden. Kurzfristige Ziele landen in meinem kleinen Notizbuch (Blanko Papier, damit für alles geeignet). So habe ich auch Ziele, die nicht oft vorkommen im Blick.

Langfristige Ziele sind entweder dauernd in meinem Alltag präsent, oder passieren nur einmalig. Ersteres etwa wie bei dem Beispiel mit den zwei Blogbeiträgen, diese muss ich nicht mehr aufschreiben den mein schlechtes oder gutes Gewissen kommt von alleine.

Diejenigen die nur einmalig passieren, wie etwa der Urlaub nach Japan wandern in einen Ordner in meinem Laptop. Wenn ich Zeit habe überlege ich wie ich diese am besten erreichen kann,ich entwickele etwa eine Strategie um Geld zu sparen.

Endziele habe ich neuerdings auf Karteikarten aufgeschrieben. Sie hängen an der Wand neben meinem Arbeitsplatz und erinnern mich so daran, für was ich meine Kräfte einsetze. Die Inhalte der grünen Karten habe ich schon erreicht, die der roten Karten fehlen noch.

Karteikarten zur Visualisierung von Zielen

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