*Lyrik* – Ein Licht

Ein Stück unter der Wasseroberfläche, schwebt ein Lichtpunkt. Es gibt Legenden, Sagen, Mythen. Doch nirgendwo steht schwarz auf weiß, dass Lichter treiben weit entfernt, von jeder Folgerichtigkeit. Doch wenn wir schon beim folgen sind – so folge doch dem Licht!   Du wirst staunen was du siehst.   Es führt  hinab in dunkle Welten Zermürbend,…

*Lyrik* – Gedichte in 280 Zeichen aus meinem Twitteraccount

Hallo du,   ich liebe Twitter. Es ist ein Medium mit eigenen Regeln. Für mich für das Vernetzen und Teilen von Wissen unschlagbar. Am Anfang habe ich Twitter für fast alles genutzt, aber mit der Zeit habe ich festgestellt, das manche Sachen eben doch besser in andere social media Kanäle passen. Diese kleinen Gedichte, die…

*Lyrik* – Morgentau im Federkleid

Grünschattierung auf den Gräsern. Gräser auf dem Feld. Felder bis zum Horizont.   Regentropfen in den Wolken Wolken schweben hoch am Himmel Himmel ist der Rand der Welt   Blaue Streifen auf den Federn. Morgentau im Federkleid. Flügelschläge in der Stille, stille wird Unendlichkeit.

*Lyrik* – Verschüttet aber nie vergessen

Verschüttet aber nie vergessen   Geboren aus Frust und gestärkt durch Lethargie Gezähmt durch Tag um Tag Verschüttet aber nie vergessen, wartet auf dich.   In der äußeren Welt nur selten gebraucht Entfaltet sich sein Wert, wenn niemand damit rechnet. Eine Kleinigkeit reicht, zu brennen.   Es beginnt wie Tau am Morgen Erfrischend und schön…

*Lyrik* – Die seltene Spezies der freien Träumer

Die seltene Spezies der freien Träumer Abschätzig beäugt, belächelt, verkannt Nur dafür, das wir tun was wir sind, das wir leben wie wir können. Andere haben eine Welt, zerfressen von Misstrauen und Argwohn Ein Träumer hat so viele Welten, wie das Universum Sterne zählt, wie Staubkörner im Sonnenlicht tanzen so viele wie Tropfen im Meer,…

*Kurzgeschichte* – Mein Zitronenfalter

*Triggerwarnung: Trauerbewältigung* Mein Zitronenfalter …Aufgrund von veränderten Umwelteinflüssen sterben viele Arten aus und… Ich zucke zusammen und sehe mich verwirrt um. Irgendwann sickert die Information zu mir durch, dass es der Fernseher ist, der mich aufgeweckt hat. Mann muss ich fertig gewesen sein, wenn ich schon beim Fernsehen eingeschlafen bin. …In einigen Kulturen glaubt man…

*Lyrik* – Blick aus dem Fenster

Blick aus dem Fenster   Regen auf den letzten, braun gebrannten Blättern. Grau verschleiert der Sternenhimmel, kalt umfasst das Leben aller. Leise ziehen Krähen Kreise, sehn die Welt auf Ihre Weise. Grünes Gras aus Plastik bleibt, Treibt im Meer für lange Zeit. Wasser auf der Straße glänzt. Zäune sperren aus das Draußen. Sieh hinter des…

*Lyrik* – Panoramablick

Panoramablick   Die Wolken rennen rastlos Von starkem Wind getrieben   Süßer Regen tropft vom Himmel Dunkelt den sandigen Boden   Die Luft wird kühl und schwer Schafft Hektik, dann Ruhe   Denn Blitze zucken unverwandt Angst in vielen Augen   Wind peitscht, Regen tropft, Blitze zucken, Donner kommt in Schüben Dieser Panoramablick ist mir…

*Lyrik* – Zermürbendes zerdenken

Zermürbendes zerdenken verrenken Mit Sandpapier abschleifen bis zur Wurzel Die Wurzel als Übel oder Zeichen der Verzweigtheit der Gänge im Gehirn durch die Gedankengänge gegraben werden Graben im Gehirn und alles finden, dass man aufgehoben hat weil man es ja nochmal brauchen könnte. In Hirnwindungen verschwunden, verirrt, zerschunden Der Gedanke der gerade noch da war…

*Lyrik* – Monster der Neuzeit

Monster der Neuzeit   Warum verliert das schönste Gut, durch dauerhafte Selbstpräsenz An schillernder Lebendigkeit. Als Teil der meisten Menschenleben von Neu zu Neu umherzuspringen Altes landet irgendwo, im Dreck der Zivilisation. Gesehen, gekauft und gleich vergessen – Gleichgültigkeit hat es gefressen. Die Monster tragen Namen. Neid, Missgunst und Gier.