Schlagwort: Archi der Fantasie

*Update* – Diese Woche leider kein Blogbeitrag (WP 5.0)

Hallo du,

 

nur ganz kurz: heute habe ich das Archiv der Fantasie auf das neue WordPress 5.0 geupdatet.

Das Backup, das ich vorher natürlich noch gemacht habe, habe ich zum Glück nicht gebraucht. Alles hat soweit gut funktioniert. Den neuen Editor „Gutenberg“ werde ich vorerst nicht verwenden, da mein jetziges Theme (noch) nicht mit diesem kompatibel ist. Also habe ich mir den alten Editor wieder per Plug-In zurückgeholt.

Ich prüfe gerade alle wichtigen Funktionen wie die SQL Tabelle, Spamfilter, Plug-Ins…

Soweit bin ich also glücklich mit diesen Veränderungen. Ich hoffe bei dir ist auch alles gut gelaufen (sofern du auch bei WP bist (; )

 

Als kleine Entschädigung für den ausfallenden Beitrag habe ich ein paar Bilder für dich. Bis bald (;

Beschneite Bäume über einem Fluss
Baumallee im Schnee
Eine Rose blüht noch

 

 

Liebe Grüße

Laura

*Rezension* – Diatar Kind des Lichts (Die Mondiar-Trilogie 1) von Ina Linger

*Werbung, da kostenloses Rezensionsexemplar*

*Diese Rezension enthält keine Spoiler*

*Triggerwarnungen: Das Buch enthält: Kämpfe, Blut, Tod, Krankheit, Sex*

 

Hallo du,

Heute gibt es wieder mal eine Rezension über einen Fantasyroman, der mich mehrfach positiv überrascht hat. Diatar Kind des Lichts ist der erste Teil einer Trilogie. Ina Linger hat diese Romanreihe im Selfpublishing veröffentlicht.

 

Eckdaten zum E-book

 

Autorin: Ina Linger

Originalausgabe:  2016 Ina Linger

Seiten: 340

 

Gesamteindruck:

Gleich zu Beginn wird der Leser/die Leserin in den Prolog hinein geworfen. Aus der Sicht von Jaro, einem Jungen aus dem Volk der Diatar, erleben wir  wie ein Feuer sein Dorf zerstört. Doch Jaro hatte nur geträumt und wachte unversehrt in seiner Hütte auf. Wir erfahren, dass das Volk der Monandor die Feinde seines Volkes sind.

Die Diatar können in der Nacht fast nichts sehen, wohingegen die Monandor das Licht der Sonne nicht vertragen. Die beiden Stämme haben sich genau einen Tagesmarsch voneinander angesiedelt, sodass keines von beiden das andere völlig besiegen kann. Zwischen ihnen ist ein Wald, in dem die Völker um Nahrungsmittel und Baumaterial kämpfen.

Der Protagonist Jaro hat in seinem Volk nur geringes Ansehen, da er sehr kränkliches Kind war. Er ist acht Jahre alt, als er so krank wird das sein Volk beschließt, ihn im Wald auszusetzen. Er erwartete den Tod, doch stattdessen findet ihn eine junge Monandor. Doch sie war gar kein Monster, wie die anderen Monandor gegen die sie so erbittert kämpfen. Die beiden entdecken, dass sie sich verständigen können.

Ihr Name war Risa. Sie gab ihm Medizin und brachte ihn in ein Versteck. Dort pflegte sie Jaro lange und schaffte es, seine Tod zu verhindern.

Jaro kehrt zu seinem Volk zurück. Doch durch das Treffen mit Risa ist er sich nicht mehr sicher, ob es richtig ist die Monandor zu jagen und zu töten. Und was hat es mit diesen Visionen auf sich? Risa und Jaro treffen wieder aufeinander, müssen sich aber noch oft verlieren, bis klar wird welche Aufgabe sie erfüllen müssen.

 

Positives:

Das Buch ist eine erfrischende Mischung aus Dystopie, (Low)-Fantasy und Beziehungsroman. Keines der Elemente drängt sich in den Vordergrund. So entsteht ein ausgewogenes Buch mit viel Spannung, gleichzeitig aber auch unglaublich feinfühligen Szenen.

In Rückblenden erfährt man mehr über die Vorgeschichte, sowie über die Zeiten in denen die Hauptcharaktere voneinander getrennt sind. Die Entwicklung der beiden Kinder bis zu jungen Erwachsenen fliest in all das mit ein. Letzteres ist ein interessanter Einblick, wie unterschiedlich sich Kinder in unterschiedlichen Umfeldern entwickeln. Die beiden Protagonisten waren mir sofort symphytisch und weder nervig noch anstrengend. Der Schreibstil ist angenehm und auch das Erzähltempo fügt sich gut ein.

Negatives:

Zu Anfang erhält der Leser/die Leserin meiner Meinung nach zu wenig Informationen. Die Story geht langsam voran, obwohl sich die beiden Hauptcharaktere da schon weit entwickelt haben. Hier fehlte mir manchmal die Motivation, lange Zeit am Stück zu lesen, da einfach nichts voranging/ich nicht ganz mitkam wo die Reise hingegen soll.  Das legte sich aber nach den ersten 30-40 Seiten.

Ein paar Rechtschreibfehler (ca. sieben Stück) sind mir trotz Lektorat und Co-Lektorat noch aufgefallen.

Das Ende konnte mich nicht ganz überzeugen. Da es eine Trilogie ist, habe ich keine Art von „Abschluss“ erwartet, aber für einen Chliffhänger war es nicht optimal gewählt. Ich hätte den Schluss etwas früher gesetzt.

Das Buchcover konnte mich leider auch nicht ganz überzeugen. Der goldfarbene Lichteinfall macht schon etwas her, keine Frage. Aber wenn man alle drei Teile nebeneinander betrachtete, sind diese von Design her leider nicht sehr konsistent.

 

Empfehlungen:

Für dieses Buch konnte ich keine Altersempfehlung finden. Meine Empfehlung ist ab 14 Jahren oder älter. (siehe Triggerwarnungen ganz oben).

Dieses Buch kann ich allen empfehlen, für die Fantasy nicht in jedem Grashalm Magie beinhalten muss. Chrakterentwicklung, feinfühligkeit und Konfliktaufbau,- sowie Lösung sind die größten Stärken dieser Geschichte.

 

Diatar Kind des Lichts ist eines der frühesten Werke der Autorin und ich bin gespannt darauf zu lesen, ob sie in ihren neuesten Werken noch einen Hasen draufsetzen kann.

Bewertung:

4 von 5 Hasen

Diese Rezension ist subjektiv. Das Buch kann von jedem/jeder anders empfunden werden. Die Triggerwarnungen erstelle ich nach meinem persönlichen Empfinden.

*Lyrik* – Sie können auch mit Zeit bezahlen / Glockenklang im Silbermeer

Sie können auch mit Zeit bezahlen

 

Ein Schaufesnter für bunte Träume

Nach Farbwärme sortiert.

Ein Traum für eine handvoll Münzen.

 

Sie können auch mit Zeit bezahlen,

stehet auf einem weißen Schild.

 

 

 

Glockenklang im Silbermeer

 

Atme ein – es ist nicht schwer!

Rette deine Seele jetzt

Bevor sie blutet – schwer verletzt

 

Sieh den Tanz der Regentropfen

Wie sie auf dein äußeres klopfen

Bringen Wahrheit dir zurück

Das größte Stück vom wahren Glück

 

Rauch verhüllt die Spuren schnell

Glocken klingen glockenhell

 

 

*Rezension* – Caraval von Stephanie Garber (Es ist nur ein Spiel…)

Caraval – Es ist nur ein Spiel

*Diese Rezension enthält keine Spoiler*

*Triggerwarnungen: Gewalt, Kämpfe, psychische Gewalt, Tod*

 

Hallo du,

heute rezensiere ich für dich Caraval von Stephanie Garber. Dieses Buch ist bei erscheinen überall in der Buchbloggerszene zu sehen gewesen, ich bin mal wieder etwas später dran (tja).

 

Eckdaten zum Taschenbuch:

Autorin: Stephanie Garber

Aus dem amerikanischen von: Diana Bürgel

Originalausgabe: 2017 bei Fllatiron Books, New York

Deutsche Ausgabe: ivi (Imprint des Piper Verlags, auch 2017)

Seiten: 399

 

Gesamteindruck:

Die Geschichte beginnt mit einer Reihe von mysteriösen Briefen. Hier wird die Protagonistin Scarlett eingeführt und wir erfahren, dass es ihr größter Wunsch ist, die Darsteller eines gewissen „Master Legend“ in Caraval zu sehen. Nach vielen Jahren voller vergeblicher Briefe bekommt Scarlett tatsächlich eine Antwort, die sie gleich ihrer Schwester Donnatella mitteilt. Die beiden Schwestern werden von ihrem gewalttätigen Vater festgehalten, doch sie schaffen es durch eine List ihm zu entkommen und können nun tatsächlich „Caraval“ besuchen. Es entspinnt sich eine magische Geschichte die ich im Kopf einfach immer wieder mit Alice im Wunderland verglichen habe. Nichts ist das was es scheint zu sein, und vieles ist noch gefährlicher als gedacht.

 

Positives:

Die Charaktere sind vielfältig und so unterschiedlich gestaltet, dass sie sofort im Gedächtnis hängen bleiben. Die Dialoge unter ihnen lesen sich flüssig und fühlen sich natürlich an. Das Buch ist ganz nach dem Motto „show don’t tell“ geschrieben und ist dadurch sehr lebendig. Nachdem ich einmal in die Welt abgetaucht war wollte ich einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Zu dieser Sogwirkung haben auch die viaelen Rätsel und Plottwists beigetragen.

 

Negatives:

Die Protagonisten waren naiv. Zimlich naiv und das hat mich öfter die Augen verdrehen lassen. Auch die Liebesgeschichte die sich früh schon entwickelt hat war mir stellenweise  einfach zu viel. Das Worldbuilding war etwas schwach, die schön gestaltete Weltkarte am Anfang des Buches hat das für mich aber wieder etwas ausgeglichen.

 

Empfehlungen:

Ich empfehle das Buch ab 14 Jahren für alle die magische Liebesgeschichten oder ein etwas anderes, überraschendes Fantasybuch lesen möchten. Worldbuilding und andere logikbasierende Elemente sollten dir am besten nicht zu wichtig sein,

 

Bewertung:

4 von 5 Hasen

Diese Rezension ist subjektiv. Das Buch kann von jedem anders empfunden werden. Die Triggerwarnungen erstelle ich nach meinem persönlichen Empfinden.