Schlagwort: Erfahrungsbericht

*Erfahrungsbericht* – ist das zweite Buch einfacher zu scheiben als das erste Buch?

Wenn die Erwartungen zu schwer werden, können auch solide Wortgebilde kollabieren

Hallo du,

 

das zweite Buch hah? Wahnsinn. Vor einem Jahr habe ich nicht richtig daran geglaubt, jemals ein Buch zu veröffentlichen.

Mein erstes Buch Splitter ist ein kurzer Gedichtband, mache würden sagen, es ist gar kein richtiges Buch. Aber spielt das überhaupt eine Rolle? Für mich geht es um die Gedanken dahinter. In meiner „Hommage an dünne Bücher“ habe ich dieses Thema schon angekratzt. Nur weil ein Buch mehr Seiten hat, ist es nicht mehr wert.

So kommt es also, dass ich ein zweites Buch, wieder einen kurzen Gedichtband, veröffentliche. Die Gedichte sind fertig geschrieben und abgestimmt in einer Datei untergebracht. Ein lieber Mensch möchte für mich den Buchsatz machen und vorher noch einmal testlesen.

An dem Buchcover möchte ich mich (noch einmal) selbst versuchen. Ja, das ist ein Streitpunkt. Viele sagen, man kann sein eigenes Cover nicht selbst gestalten. Ich versuche es trotzdem und werde berichten…

 

Wird das schreiben mit der Zeit einfacher?

Ja und nein. Einiges wird einfacher, da du mehr Übung hast, anderes wird aber tatsächlich schwerer. Zumindest war das bei mir so.

 

Was wird leichter?

  • Du tippst schneller. Egal ob zehn,- oder zwei Fingersystem, je mehr du tippst, desto effektiver wirst du.
  • Du kannst besser mit dem Schreibprogramm deiner Wahl umgehen und sparst so Zeit, die richtigen Funktionen zu finden.
  • Auch hast du den Aufbau eines Buches im Kopf. Sei es ein Fachbuch oder eine leichte Romanze, du musst nicht mehr jeden Unterpunkt planen, denn dir ist der Aufbau schon klar.

Was wird schwieriger?

  • Die Erwartungen an dich selbst sind größer als zuvor. Immerhin weißt du ja jetzt, wie das Plotbunny läuft nicht wahr? Doch jedes Buch ist anders und auch du bist jeden Tag anders. Du entwickelst dich und hast auch schwere Phasen zu durchstehen. Es wird immer Zeiten geben, in denen du nicht gut schreiben kannst.
  • Der Gedanken, der für mich am schwersten wiegte war: „Kann das zweite Buch so gut oder sogar besser als das erste werden?“
  • Die Erwartungen von fremden Menschen werden mehr. Fans warten auf das nächste Buch und auch der Amazon-algorhytmus wird nicht auf dich warten.

Fazit:

Für mich wurde alles was Technik und Handwerk betrifft einfacher, wohingegen mein Kopf mir mehr Probleme bereitet hat.

Hast du ähnliche Erfahrungen gemacht?

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*Erfahrungsbericht* – Mein Gedicht in einer Anthologie

Hallo du,

 

Warnung: Matthias Matting hat mich über die Selfpublisher-Gruppe auf Facebook darüber aufmerksam gemacht, dass an verschiedenen Stellen vor der „BdG“ gewarnt wird. Ich hatte zwar keine negativen Erfahrungen, werde das aber natürlich recherchieren und in den Beitarg einarbeiten.

 

Bis der Beitrag bearbeitet ist, diesen bitte mit vorsicht genießen. Hier der alte Beitrag:

 

ich kann gar nicht glauben, dass ich nie richtig darüber geschrieben habe. Letztes Jahr durfte ich eines meiner Gedichte den gesammelten Werken der „Bibliothek deutschsprchiger Gedichte“ veröffentlichen. Ich habe nichts gewonnen (Die ersten Plätze können jedes Jahr Geld und Sachpreise gewinnen) aber das macht gar nichts.

Alleine, dass eines meiner Gedichte von jemand Fremden für „okay genug“ befunden und in die Welt geschickt wurde, ist fantastisch. Ein ganz anderes Gefühl, als selbstbestimmt etwas zu veröffentlichen. Man gibt einen Teil seiner Kontrolle ab und gewinnt dadurch an anderer Stellen.

Für mich ist es eine ganz große Sache, für die Betreiber nur ein paar einzelne Worte in einem jährlich erscheinenden (sehr dicken) Gedichtband.

Meine Erfahrungen:

 

Oft erfordern Schreibwettbewerbe und Ausschreibungen viel zusätzliche Arbeit. Da das Thema für das eingereichte Gedicht immer frei wählbar ist, hat man es hier sehr leicht. Das Gedicht darf sogar schon veröffentlicht worden sein.

Die Teilnahme an der Auslosung war unkompliziert und ich werde bestimmt wieder daran teilnehmen.

Auch für Informationen über Dichter und Dichterinnen eignet sich diese Webseite sehr gut. Ein weiteres lustiges Feature ist der „Reimautomat“ der nach Eingabe einer Wortendung mögliche, passende Worte ausspuckt. Reime müssen für mich zwar nicht unbedingt ins Gedicht, aber manchmal geben sie das gewisse etwas.

Negativ fand ich nur, das ich nun immer mal wieder Werbung im Briefkasten habe, was in Zeiten von E-Mails nun wirklich nicht mehr sein müsste. Auch um die Umwelt zu schonen würde ich es begrüßen, wenn diese Werbung in Zukunft nicht mehr zu mir nach Hause kommt.

Einen eigenen Gedichtband erstellen?

 

Die Bibliothek der deutschsprachigen Gedichte bietet auch an, einen Gedichtband herzustellen und für dich zu veröffentlichen.

Ich möchte hier keine Ratschläge geben. Überprüfe dieses Angebot und vergleiche es mit anderen Möglichkeiten. Eine Veröffentlichung über Distributoren kostet oft nicht viel.

 

Ich hoffe dieser Erfahrungsbericht hat dir geholfen. Wenn du mich und diesen Blog unterstützen möchtest, würde ich mich freuen, wenn du auf meiner Patreonseite vorbeischaust.

 

*Erfahrungsbericht* – Wie ich versuche meine Kreativität festzuhalten und warum das nicht funktioniert

Hallo du,

heute geht es um Kreativität. Mir scheint, es gibt kaum ein Thema um das mehr Rauch wabert. Ich will versuchen, meine Gedanken und Erfahrungen der letzten Jahre zu gliedern um ein paar Sachen klarer zu sehen. Und vielleicht kann ich dir einige der unnötigen Umwege ersparen, die ich gemacht habe.

 

Warum ist die Kreativität nie da, wenn ich Zeit für sie habe?

 

Weil ich du/ wir uns unter Druck setzen. Uns fehlt die Lockerheit, die Kreativität bleibt in uns gefangen und findet keinen Weg nach draußen. Und wenn wir anderweitig unter Druck stehen sehnen wir uns danach kreativ zu sein, können aber gerade nicht. Und so sitzen wir tagsüber träumend im Büro und abends lenken wir uns frustriert ab, weil wir anscheinend gerade nicht kreativ sind.

Um aus diesem Dilemma auszubrechen, ist es nötig deinen Blickwinkel zu ändern. Du bist nicht nur manchmal kreativ, sondern immer. Du hast jederzeit die Fähigkeit, aus nichts etwas und aus etwas ganz anderes zu erschaffen. Es muss nicht immer besonders sein. Jeder kleine Text und jedes Stichmännchen ist besser als gar keins.

 

 

Alle anderen sind kreativer als ich

 

Das stimmt nicht. Nur weil ein Portrait mehr Arbeit macht als ein Strichmännchen ist es nicht gleich besser. Kreativität kann mehr, als deinen Skillevel vorzuführen.

Sie kann unterhalten, nachdenklich machen, sich mit leiser Stimme in den Kopf schleichen und dort winzige Veränderungen hervorrufen. Der, der am lautesten schreit… du weißt es.

 

 

Meine Kreativität entgleitet mir immer wieder

 

Sie macht Pause. Und das macht sie nicht gleichmäßig. Du ruhst dich auch nicht nur am Wochenende aus. Manchmal hast du Urlaub oder ein Feiertag ploppt auf. Je ungeduldiger du bist, desto schwerer machst du es deiner Kreativität sich auszuruhen. Und wie ich oben schon erklärt habe – sie ist nie ganz weg. Vielleicht zeigt sie sich gerade nur anders, vielleicht ist ihr langweilig geworden und sie möchte mit dir zusammen ganz neue Wege gehen.

Hör ein bisschen besser hin, fühle ein bisschen tiefer.

 

Was kannst du tun?

 

1.     Du bist kreativ, lass dir nichts einreden

2.    Du bist nicht immer gleich oft/viel kreativ. Das ist normal

3.    Erlaube dir Pausen

4.    Probiere neues aus, auch wenn du schon ein alter Hase in deinem Medium bist

 

Alles Liebe

Laura

*Erfahrungsbericht* – Mein Weg zum Buch Teil 3. Die Veröffentlichung

Hallo du,

hier kommt das Finale. Die Veröffentlichung. Die Krönung und Feuerprobe für jedes Buch.

 

Das Hochladen:

Nachdem ich die PDF erstellt hatte, musste ich noch allgemeine Informationen bei Books on Demand eintragen. Das Buchcover hatte ich bereits fertig. Bod prüfte daraufhin, ob die hochgeladenen Dateien in Ordnung waren und es konnte losgehen.

 

Die Veröffentlichung:

Es hat ein paar Tage gedauert, bis mein Printbuch fast überall erhältlich war. Amazon war neben Bod am schnellsten, die anderen großen Onlineshops kamen nach und nach dazu. Bis zum E-Books hat es tatsächlich noch eine Woche länger gedauert, was mich doch sehr überrascht hat. Ich kenne bis heute nicht die Gründe dafür, aber die Zeitspannen waren insgesamt in Ordnung.

Wie ich mich dabei gefühlt habe? Nun in etwa so, als ich das erste Mal verliebt war. Reizbar durch ein einziges Wort, aber mit Flügeln aus purer Freude.

Ich dachte bei mir, wenn ich bald sterben würde wäre es nicht schlimm. Ich habe mein Lebensziel erreicht. (Ich will noch ganz lange leben, keine Sorge (: ). Ich war und bin einfach zufrieden.

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*Erfahrungsbericht* – Mein Weg zum Buch Teil 2.

*Enthält Werbung*

 

Hallo du,

toll, dass du auch bei Teil zwei  von „Mein Weg zum Buch“ dabei bist. (Hier war Teil 1).

Diesmal möchte ich die Themen Testleser, Rechtschreibkorrektur, Inhaltskontrolle und das Erstellen einer PDF behandeln.

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*Erfahrungsbericht* – Mein Weg zum Buch Teil 1.

Hallo du,

wie die Überschrift schon verrät geht es heute um mein Buch Splitter aus Leben. In diesem ersten Teil erzähle ich dir etwas zu den Punkten Idee, Inhalte sammeln und Zweifel.

 

Die Grundidee:

Viele Bücher entstehen aus einer einzelnen Idee, einem Gedanken. Bei „Splitter“ war das etwas anders. Wenn du meinen Blog schon länger verfolgst, weißt du dass ich immer wieder Gedichte poste. Diese Lyrik sammelt sich in einem Ordner auf meinem PC und immer wenn mir danach war, habe ich hier etwas davon vorgestellt.

Mein Traum ist es Bücher zu schreiben und irgendwann kam mir der Gedanke „Ich habe schon viele einzelne Gedichte hier geteilt, vielleicht reicht das schon für ein Buch? “

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