Schlagwort: Gefühl

*Erfahrungsbericht* – Mein Weg zum Buch Teil 1.

Hallo du,

wie die Überschrift schon verrät geht es heute um mein Buch Splitter aus Leben. In diesem ersten Teil erzähle ich dir etwas zu den Punkten Idee, Inhalte sammeln und Zweifel.

 

Die Grundidee:

Viele Bücher entstehen aus einer einzelnen Idee, einem Gedanken. Bei „Splitter“ war das etwas anders. Wenn du meinen Blog schon länger verfolgst, weißt du dass ich immer wieder Gedichte poste. Diese Lyrik sammelt sich in einem Ordner auf meinem PC und immer wenn mir danach war, habe ich hier etwas davon vorgestellt.

Mein Traum ist es Bücher zu schreiben und irgendwann kam mir der Gedanke „Ich habe schon viele einzelne Gedichte hier geteilt, vielleicht reicht das schon für ein Buch? “

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*Lyrik* – Verschüttet aber nie vergessen

Verschüttet aber nie vergessen

 

Geboren aus Frust und gestärkt durch Lethargie

Gezähmt durch Tag um Tag

Verschüttet aber nie vergessen, wartet auf dich.

 

In der äußeren Welt nur selten gebraucht

Entfaltet sich sein Wert, wenn niemand damit rechnet.

Eine Kleinigkeit reicht, zu brennen.

 

Es beginnt wie Tau am Morgen

Erfrischend und schön auzusehen

Doch kein Zustand dauert ewig

 

Tropfen verdunsten im Sonnenlicht

Wolken sammeln sich am Himmel

Die Kraft erwacht

 

Gefangen im Zustand der Raserei

Vielleicht leise im Außen

Du weißt wie es ist

*Lyrik* – Die seltene Spezies der freien Träumer

Die seltene Spezies der freien Träumer

Abschätzig beäugt, belächelt, verkannt

Nur dafür, das wir tun was wir sind,

das wir leben wie wir können.

Andere haben eine Welt,

zerfressen von Misstrauen und Argwohn

Ein Träumer hat so viele Welten,

wie das Universum Sterne zählt,

wie Staubkörner im Sonnenlicht tanzen

so viele wie Tropfen im Meer, in Dunkelheit warten.

*Lyrik* – In den Schatten

In den Schatten

 

Fehler, Fehler komm zu mir ich rufe dich und will dich nicht.

Wiederholungen bestimmen

Tränenüberströmt umklammere ich das Lenkrad,  Instinkt übernimmt das Gaspedal

Immer wieder finde ich mich hier

Wieder und wieder die gleichen falschen Entscheidungen die mich höhnisch winkend zu sich rufen

und ich schreie und sie hören mich, folgen mir

Ich stoße sie von mir, verschaffe mir Platz

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*Schreibgefühl* 3. – Kälteschutz

Schreibgefühl 3. – Kälteschutz

 

Welcher Wochentag heute ist? Ich weiß nicht, im Kalender würde es stehen.  Ich begreife, dass mir etwas entgleitet. Nichts, dass sich einfach beschreiben ließe. Vielleicht die Freude, aber Wut und Verzweiflung habe ich bereits hinter mir. Das letzte Aufbäumen schon geschehen und was kommt danach? Emotionen, durch liebe Worte oder Musik ertrage ich nicht mehr. Nur noch Schreiben. Hier kann ich die Intensität selbst bestimmen.

Ich schreibe und schreibe, die Worte erwärmen mein Herz. Ein paar Grad Celsius über dem Gefrierpunkt.

 

*Schreibgefühl* 2. – Wie Blitz und Donner

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An einem Sonntag an dem die Straßen leer, dafür Wohnzimmer und Kneipen voll waren, wagte ich es einen Spaziergang zu machen. An diesem Tag, wo doch eigentlich jeder von diesem einen, großen Sportereignis von seinen Problemen abgelenkt werden sollte. Einer dieser Tage, an denen die Politik gerne umstrittene Gesetze durchboxte, weil keiner hinschaut. Da wagte ich es nicht vor einem Fernseher zu sitzen, nicht einmal das Radio mit Live Updates laufen zu lassen. Und Newsfeeds der Nachrichtenseiten hatte ich auch nicht abonniert. Ich wanderte alleine durch die Stadt. Bis zum Stadtrand und schließlich einen Schotterweg zwischen Feldern und Wiesen entlang. Es war später Nachmittag, das Sportereignis würde erst in einer Stunde beginnen. Doch die allerwichtigsten Infos und unglaublich präzise Vorhersagen von Fachleuten gab es ja immer vor dem Sport. Und währenddessen. Und danach.

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