Schlagwort: Gefühl

*Lyrik* – Experimente mit Industrieposie

Hallo du,

 

heute hatte ich richtig Lust, auf ein paar lyrische Experimente. Gedichte lassen sich in unendlich viele Kategorien einteilen. Nach Epochen, nach sprachlichen Struckturen, nach Farbe?

Heute möchte ich mich der „Industrieposeie“ experimentiere. So wie es Urbanfotografie gibt, könnte es doch Lyrik geben, die aus dem Habitat der Stadt entwächst. Die Gedanken in ungewohnte Richtungen zu lenken hat mir schon eineige meiner liebsten Gedichte beschert. Dieses hier mag ich auch ganz gerne, aber es geht noch besser.

 

Stadtrhythmus

 

Der Schweif der Katze wippt

im Takt der Stadt

Ihre Augen reflektieren deine Gefühle

 

Pfützen auf dem Teer

beherbergen deine Tränen

gelöst in Regenwasser

 

Die Tauben gurren

schneller als dein Herz heut schlägt

Semmelbrösel unter den Schuhen

 

Deine Finger tippen an jede Zaunlatte

Das Baumherz schlägt

schon lang nicht mehr

 

*Erfahrungsbericht* – Mein Weg zum Buch Teil 1.

Hallo du,

wie die Überschrift schon verrät geht es heute um mein Buch Splitter aus Leben. In diesem ersten Teil erzähle ich dir etwas zu den Punkten Idee, Inhalte sammeln und Zweifel.

 

Die Grundidee:

Viele Bücher entstehen aus einer einzelnen Idee, einem Gedanken. Bei „Splitter“ war das etwas anders. Wenn du meinen Blog schon länger verfolgst, weißt du dass ich immer wieder Gedichte poste. Diese Lyrik sammelt sich in einem Ordner auf meinem PC und immer wenn mir danach war, habe ich hier etwas davon vorgestellt.

Mein Traum ist es Bücher zu schreiben und irgendwann kam mir der Gedanke „Ich habe schon viele einzelne Gedichte hier geteilt, vielleicht reicht das schon für ein Buch? “

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*Lyrik* – Verschüttet aber nie vergessen

Verschüttet aber nie vergessen

 

Geboren aus Frust und gestärkt durch Lethargie

Gezähmt durch Tag um Tag

Verschüttet aber nie vergessen, wartet auf dich.

 

In der äußeren Welt nur selten gebraucht

Entfaltet sich sein Wert, wenn niemand damit rechnet.

Eine Kleinigkeit reicht, zu brennen.

 

Es beginnt wie Tau am Morgen

Erfrischend und schön auzusehen

Doch kein Zustand dauert ewig

 

Tropfen verdunsten im Sonnenlicht

Wolken sammeln sich am Himmel

Die Kraft erwacht

 

Gefangen im Zustand der Raserei

Vielleicht leise im Außen

Du weißt wie es ist

*Lyrik* – Die seltene Spezies der freien Träumer

Die seltene Spezies der freien Träumer

Abschätzig beäugt, belächelt, verkannt

Nur dafür, das wir tun was wir sind,

das wir leben wie wir können.

Andere haben eine Welt,

zerfressen von Misstrauen und Argwohn

Ein Träumer hat so viele Welten,

wie das Universum Sterne zählt,

wie Staubkörner im Sonnenlicht tanzen

so viele wie Tropfen im Meer, in Dunkelheit warten.

*Lyrik* – In den Schatten

In den Schatten

 

Fehler, Fehler komm zu mir ich rufe dich und will dich nicht.

Wiederholungen bestimmen

Tränenüberströmt umklammere ich das Lenkrad,  Instinkt übernimmt das Gaspedal

Immer wieder finde ich mich hier

Wieder und wieder die gleichen falschen Entscheidungen die mich höhnisch winkend zu sich rufen

und ich schreie und sie hören mich, folgen mir

Ich stoße sie von mir, verschaffe mir Platz

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*Schreibgefühl* 3. – Kälteschutz

Schreibgefühl 3. – Kälteschutz

 

Welcher Wochentag heute ist? Ich weiß nicht, im Kalender würde es stehen.  Ich begreife, dass mir etwas entgleitet. Nichts, dass sich einfach beschreiben ließe. Vielleicht die Freude, aber Wut und Verzweiflung habe ich bereits hinter mir. Das letzte Aufbäumen schon geschehen und was kommt danach? Emotionen, durch liebe Worte oder Musik ertrage ich nicht mehr. Nur noch Schreiben. Hier kann ich die Intensität selbst bestimmen.

Ich schreibe und schreibe, die Worte erwärmen mein Herz. Ein paar Grad Celsius über dem Gefrierpunkt.