Schlagwort: Schreiben

*Lyrik* – doch lieber gestern und morgen als heute

Schreibblockade. Hat es vielleicht mit dem Chaos auf meinem Schreibtisch zu tun?

doch lieber gestern und morgen als heute

 

Warum kann ich manchmal nicht schreiben?

Tage, Wochen, Mondzyklen vergehen.

Soll ich mich zwingen, in Stahlketten fesseln,

die Flügel die Schreiben verleiht einfach stutzen?

 

Ewigkeiten vor leeren Seiten, vor neuen Stiften

mit leerem Kopf.

 

Es kann fast überall passieren, im Auto im Zug, durch Sonnenschein.

Das es mich packt, wie im Fieber zu testen.

 

Hat ein alter Zeitungsreporter, noch Lust auf die Worte, die er da tippt?

Jeder einzelne Tag ist zu kostbar, um sich zu quälen und einzusperren.

Ich schreibe mit Lust, mit Freiheit und Freude,

doch lieber morgen und gestern als heute.

*Lyrik* – Geisterkaffee (ein lustiges Gedicht)

Schokoladencroissant

Hallo du,

 

heute habe ich ein albernes Gedicht für dich. Ich finde es wichtig, dass ich mich selbst nicht zu ernst nehme und dir auch Texte zeige, die nicht so toll sind. Vielleicht bringt es dich zum Schmunzeln. Halloween ist zwar schon vorbeit, aber der ein oder andere Geist schwebt bestimmt noch durch deinen Dachboden.

 

Geisterkaffee

 

Geschäumt, geschüttelt, durchgerührt

Heiß serviert, kalt gebrüht?

Bohnen duften in der Mühle

Hilft wenn ich mich müde fühle

 

Doch wer bleibt schon gern allein

Ein Kuchen muss doch möglich sein

Verputzt, vernascht, verschlungen

Kalorien gezählt, Wage verschwunden?

 

Verquatscht, getratscht, gelacht

Leben erzählt, Gerücht verflucht

Geheimnis sickert durch Wände

Deine Blicke sprechen Bände

 

Zum Verstehen warst du zu klein

Ein Geist soll hier gewesen sein

Gegruselt, gerannt, versteckt

Geist gesehen, alles geleugnet

 

Eingeschenkt, einverleibt, getrunken

Tasse geleert, Kaffee blieb nicht lange verschwunden

Denn auf dem Dachboden sitzt der Geist

Trinkt Geisterkaffee und isst durchsichtigen Kuchen

 

 

 

 

*Erfahrungsbericht* – Persönliche Ziele visualisieren. Wege die für mich funktionieren.

Hallo du,

 

dieser Beitrag war zusammen mit „100 Punkte zum Selfpublishing* der am meisten gewünschte Beitrag bei meiner Twitterumfrage. Los geht’s!

Ziele zu visualisieren klingt kompliziert und ein wenig hochtrabend. Tatsächlich ist es simpel und ich habe es lange Zeit gemacht, ohne mir dessen bewusst zu sein. Ich unterteile meine Ziele in drei Kategorien: kurzfristige Ziele, Langstrecken-Ziele und Endziele.

 

Ein paar Beispiele für die einzelnen Kategorien:

Kurzfristig – am nächsten Wochenende einen Blogbeitrag schreiben, morgen Pfannkuchen backen, jeden Morgen im Zug mein Manuskript bearbeiten…

Langstrecke: Jede Woche zwei Blogbeiträge hochladen (es wird wieder!), jedes Jahr ein Buch veröffentlichen, Geld sparen für einen Urlaub in Japan…

Endziele: Das erste Buch veröffentlichen (Jup (: ), einen Verlagsvertrag bekommen, vom Schreiben leben können…

 

Für mich bedeutet visualisieren in erster Linie, dass ich mir meinen Zielen bewusst werde. Aus einer schnellen Idee und einem flinken Plotbunny muss ein festes Vorhaben werden. Kurzfristige Ziele landen in meinem kleinen Notizbuch (Blanko Papier, damit für alles geeignet). So habe ich auch Ziele, die nicht oft vorkommen im Blick.

Langfristige Ziele sind entweder dauernd in meinem Alltag präsent, oder passieren nur einmalig. Ersteres etwa wie bei dem Beispiel mit den zwei Blogbeiträgen, diese muss ich nicht mehr aufschreiben den mein schlechtes oder gutes Gewissen kommt von alleine.

Diejenigen die nur einmalig passieren, wie etwa der Urlaub nach Japan wandern in einen Ordner in meinem Laptop. Wenn ich Zeit habe überlege ich wie ich diese am besten erreichen kann,ich entwickele etwa eine Strategie um Geld zu sparen.

Endziele habe ich neuerdings auf Karteikarten aufgeschrieben. Sie hängen an der Wand neben meinem Arbeitsplatz und erinnern mich so daran, für was ich meine Kräfte einsetze. Die Inhalte der grünen Karten habe ich schon erreicht, die der roten Karten fehlen noch.

Karteikarten zur Visualisierung von Zielen

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*Erfahrungsbericht* – Mein Weg zum Buch Teil 2.

*Enthält Werbung*

 

Hallo du,

toll, dass du auch bei Teil zwei  von „Mein Weg zum Buch“ dabei bist. (Hier war Teil 1).

Diesmal möchte ich die Themen Testleser, Rechtschreibkorrektur, Inhaltskontrolle und das Erstellen einer PDF behandeln.

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*Erfahrungsbericht* – Mein Weg zum Buch Teil 1.

Hallo du,

wie die Überschrift schon verrät geht es heute um mein Buch Splitter aus Leben. In diesem ersten Teil erzähle ich dir etwas zu den Punkten Idee, Inhalte sammeln und Zweifel.

 

Die Grundidee:

Viele Bücher entstehen aus einer einzelnen Idee, einem Gedanken. Bei „Splitter“ war das etwas anders. Wenn du meinen Blog schon länger verfolgst, weißt du dass ich immer wieder Gedichte poste. Diese Lyrik sammelt sich in einem Ordner auf meinem PC und immer wenn mir danach war, habe ich hier etwas davon vorgestellt.

Mein Traum ist es Bücher zu schreiben und irgendwann kam mir der Gedanke „Ich habe schon viele einzelne Gedichte hier geteilt, vielleicht reicht das schon für ein Buch? “

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*Lyrik* – Gedichte in 280 Zeichen aus meinem Twitteraccount

Hallo du,

 

ich liebe Twitter. Es ist ein Medium mit eigenen Regeln. Für mich für das Vernetzen und Teilen von Wissen unschlagbar.

Am Anfang habe ich Twitter für fast alles genutzt, aber mit der Zeit habe ich festgestellt, das manche Sachen eben doch besser in andere social media Kanäle passen.

Diese kleinen Gedichte, die ich unter dem #ArchivLyrik gepostet hatte, möchte ich somit gerne auf meinem Blog archivieren und, am wichtigsten, ich möchte sie dir nicht vorenthalten, falls du nichts mit Twitter anfangen kannst.

 

Ein Rhythmus fliegt vorbei

getrieben vom Sommerwind

Auf dem Weg zum Himmel

Fang ihn um ihn freizulassen

Zikaden entarten wenn Fragen

im Sommerwind zerfasern

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*Kurze Mitteilung* Blogumzug erfolgreich, neue Beiträge noch diese Woche (:

Hallo du,

mein Blog hat gerade einen sehr zeitintensiven und aufwändigen Umzug hinter sich.  (DSGVO- dingsi und neuer Hoster und neuer Laptop und neues Theme und…

 

Bald gibt es hier neue tolle Inhalte (:

Alle alten Beiträge und Links stehen zum stöbern bereit. Kleinigkeiten bei Design und Bildanzeige werden noch verbessert.

 

Falls dir ein Fehler auffällt, freue ich mich sehr wenn du mir einen Kommentar dazu hinterlässt.

 

Liebe Grüße

 

Laura

*Mitmach-Aktion* – Eine Wortsammlung (Schreiben)

Hallo du,

heute möchte ich dir eine Methode vorstellen, die ich von Zeit zu Zeit nutze um Schreibblockaden zu umgehen, ideenlose Tage zu füllen oder Wartezeiten zu überbrücken.

Ein wenig lässt es sich mit „Ich sehe was, was du nicht siehst“ vergleichen. Öffne dein Schreibprogramm und schreibe das erste Wort das dir in den Sinn kommt. Dabei ist es egal, ob es ein Gefühl, eine Farbe, ein Kleidungsstück oder gar das belegte Brot ist. Schreibe ohne nachzudenken.
Die Vorteile

  • du schreibst obwohl du keine Ideen etc. hast
  • du lernst deine Umgebung besser wahrzunehmen
  • du kannst neue Wortkombinationen entdecken

Hier ist ein Auszug aus meiner Wortsammlung (;

Langeweile lange weilen verweilen Sahnehäubchen Wetterfrosch Silbenklauer Kuss goldfarben Muschel perlmut Perle perlen Bogenschießen Narben sinnverwandt Simulation Hamster Kohle Minigolf Blütentraum Seelenschlund Blumenstrauß Eisklumpen Kometenschweif Sommerloch Kohleintopf Perlenkette Schneeflocken Wirbelfreunde Salmiak

Ich würde mich freuen, wenn du deine eigenen Sammlung anlegst.

*Erfahrungsbericht* – Die Aufmerksamkeitsspanne (Schreiben)

Hallo du,

an diesem Dienstag, einem Feiertag, wollte ich mich zum ersten Mal einen ganzen Arbeitstag lang dem Autorin sein widmen. Nach einem entspannten Frühstück setze ich mich mit Laptop, Ladekabel und einem Krug voll Wasser an den (sogar aufgeräumten) Schreibtisch. Manuskript geöffnet, heute würde ich mit meinem Roman ein großes Stück weiterkommen.

Tja, irgendwie nicht.

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*Mitmach-Aktion* – Wort-Recycling (Schreibaktion)

Hallo du,

am Samstagmorgen habe ich den Briefkasten geleert und auf den ersten Blick nichts interessantes darin gefunden. Nur Werbung, teilweise sogar noch in Plastik verpackt. Ein Brief mit dem Aufdruck „Sofort öffnen!“, Möbelhaus Nummer eins bis drei, das Käseblatt der Region. So weit, so nervig.

Das Konzept, nach vorgegeben Worten zu schreiben ist alt und wohl jedem Schreiberling/ jeder Schreibenden schon über die Tastatur gelaufen.

In dieser Schreibübung geht es darum, dass du dir deine eigenen „Inspirationswörter“ aus den Prospekten aussuchst. Aus Alltäglichem etwas Neues schaffen.

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