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*Erfahrungsbericht* – Was ich schreibe, wenn ich nicht schreiben kann (Schreibtipps)

Hallo du,

 

heute möchte ich ganz locker darüber erzählen, was ich schreibe, wenn ich eigentlich nicht schreiben will/kann/müde bin…

 

Schreibe verschiedenartige Texte:

Die eine Sache, die mich schon so oft aus einem Tief geholt hat ist, verschiede Arten von Text zu produzieren. Es ist, als würdest du eintönige Fabrikarbeit erledigen, wenn du immer nur ein und die gleiche Art an Text aus deinem Gehirn saugst. Mit „Art“ meine ich dabei nicht unbedingt die verschiedenen Genre. Blogartikel schreiben sich ganz anders als Kurzgeschichten und diese sind wiederum meilenweit von Lyrik entfernt. Ein langes Buch schreibt sich anders, als eine kleine Erzählung, auch wenn beide im gleichen Genre spielen.

Eine Mischung aus sehr kreativen und bodenständigen Texten macht es leicht, in schwierigeren Zeiten wenigstens irgendetwas zu schreiben.

 

Mach Pause – länger als du denkst

Oft hilft auch eine längere Auszeit. Auch wenn du dich nach ein paar Tagen Schreibpause schon besser fühlst, oft bist du erst richtig erholt, wenn du etwa zwei Wochen mal nichts machst. Klar, du könntest in der Zeit in der du Pause machst arbeiten, aber oft bist du nach einer Pause viel produktiver, als wenn du dich da durch gequält hättest. Mach immer ein bisschen mehr Pause, als du augenscheinlich brauchst, wäre hier mein Tipp.

 

Nimm einen alten Text und verlängere ihn

In fast jeder Geschichte stecken Details, die nicht erzählt werden. Entdecke diese für dich, selbst wenn sie es nicht in die veröffentlichte Version schaffen.

Wenn dir die Kraft für etwas Neues fehlt kannst du so vielleicht ein paar hundert Wörter schreiben. Manchmal kommt dir so auch eine Idee für einen weiteren Teil einer Serie oder besonderen Content, den du mit deinen Fans teilen kannst.

 

Das wäre es für heute mit meinen Tipps. Lass dich nicht von Schreiben abhalten (;

 

*Erfahrungsbericht* – Lass dir deinen Text laut vorlesen / Schreibtipp mit Vor,- und Nachteilen

Hallo du,

 

ich hatte vor kurzem Probleme mit meinem Laptop und habe ihn deshalb neu aufgesetzt. Zur Überbrückung verwende ich momentan die 30-Tage Testversion von Office 365, genauer gesagt die Wordversion daraus.

Dadurch bin ich zum ersten Mal auf die „Vorlesen“ Funktion gestoßen. Diese ist auch in anderen Wordversionen enthalten, jedoch nicht so offensichtlich platziert. Wenn man nicht danach sucht, findet man sie kaum.

Neugierig klickte ich also auf den Button und wow, diese Computerstimme war ja richtig angenehm. Die Betonung ist des Öfteren daneben, aber ansonsten wirklich nicht schlecht. Ich ließ mir also meine Engelskindergeschichte vorlesen, an der ich gerade arbeite.

 

Vorteile die du hast, wenn du dir deinen Text laut vorlesen lässt:

 

  • Du entdeckst Fehler die dir bisher entgangen sind. Seien es fehlende Buchstaben oder Wörter, die die Stimme dann natürlich nicht vorliest oder Rechtschreibfehler. Diese fallen einfach auf, wenn sie nicht als Ton zu dir dringen.

 

  • Nebenbei kannst du deinen Text in Hinblick auf Lesbarkeit und Betonung verbessern.

 

  • Du kannst an deinem Text feilen, ohne dauernd auf den Bildschirm starren zu müssen. Betrachte es als ein Hörbuch, lehne dich zurück und genieße. Wenn dir ein Fehler auffällt, kannst du einfach auf die Pausetaste drücken und ihn ausbessern.

 

  • Du bekommst (teilweise) eine Idee davon, welche Stimmungen deine Worte transportieren

 

  • Zusätzlich hat es mir dabei geholfen, die Längen der einzelnen Kapitel (nur bei längeren Geschichten) besser abzuschätzen.

 

  • Auch bekomst du ein Gefühl dafür wie es ist, deinen Text jemand Fremden zu überlassen. Auch wenn es nur eine Stimme ist. Deine Herzensworte verlassen deine schützenden Mauern – ohne dass du Konsequenzen wie schlechte Kritik fürchten musst.

 

Nachteile (gibt es welche?) :

 

  • Ich konnte bisher keine finden. Natürlich kannst du in der Zeit dann nichts anderes machen… Aber was will man schon anderes machen als sein Schreiben zu verbessern.

 

Anstatt eine Computerstimme lesen zu lassen, kannst du natürlich auch eine lieben Menschen dazu bitten, oder dir selbst vorlesen.

Aber dann engehen dir witzige Sachen. Meine Stimme las den Ausdruck „Hatschiiiiii“ nähmlich nur Buchstabe für Buchstabe: Hah, Aa, Tee, Sch, dreizehnmal iiii. Ich denke, für solch ein Kunstwort sind einfach keine Aufnahmen vorhanden und der Computer weicht auf die einzelnen Buchstaben aus. Das er dabei häufig vorkommende Buchstaben mit eine gesprochnen Zahl zusammenfasst, ist aber echt witzig.

 

Ich hoffe, diese Tipps haben dir geholfen.

 

Alles Liebe

Laura

 

*Mitmach-Aktion* – Eine Wortsammlung (Schreiben)

Hallo du,

heute möchte ich dir eine Methode vorstellen, die ich von Zeit zu Zeit nutze um Schreibblockaden zu umgehen, ideenlose Tage zu füllen oder Wartezeiten zu überbrücken.

Ein wenig lässt es sich mit „Ich sehe was, was du nicht siehst“ vergleichen. Öffne dein Schreibprogramm und schreibe das erste Wort das dir in den Sinn kommt. Dabei ist es egal, ob es ein Gefühl, eine Farbe, ein Kleidungsstück oder gar das belegte Brot ist. Schreibe ohne nachzudenken.
Die Vorteile

  • du schreibst obwohl du keine Ideen etc. hast
  • du lernst deine Umgebung besser wahrzunehmen
  • du kannst neue Wortkombinationen entdecken

Hier ist ein Auszug aus meiner Wortsammlung (;

Langeweile lange weilen verweilen Sahnehäubchen Wetterfrosch Silbenklauer Kuss goldfarben Muschel perlmut Perle perlen Bogenschießen Narben sinnverwandt Simulation Hamster Kohle Minigolf Blütentraum Seelenschlund Blumenstrauß Eisklumpen Kometenschweif Sommerloch Kohleintopf Perlenkette Schneeflocken Wirbelfreunde Salmiak

Ich würde mich freuen, wenn du deine eigenen Sammlung anlegst.

*Mitmach-Aktion* – Wort-Recycling (Schreibaktion)

Hallo du,

am Samstagmorgen habe ich den Briefkasten geleert und auf den ersten Blick nichts interessantes darin gefunden. Nur Werbung, teilweise sogar noch in Plastik verpackt. Ein Brief mit dem Aufdruck „Sofort öffnen!“, Möbelhaus Nummer eins bis drei, das Käseblatt der Region. So weit, so nervig.

Das Konzept, nach vorgegeben Worten zu schreiben ist alt und wohl jedem Schreiberling/ jeder Schreibenden schon über die Tastatur gelaufen.

In dieser Schreibübung geht es darum, dass du dir deine eigenen „Inspirationswörter“ aus den Prospekten aussuchst. Aus Alltäglichem etwas Neues schaffen.

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*Erfahrungsbericht* Gib den Lesern was sie wollen (Schreibtipp)

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Hallo du,

hast du schon mal daran gedacht deine Leser auszunutzen? Was ich damit meine?

Du sollst deine Fans an der Nase herum führen, Brot ausstreuen und dann einen Monsun alles  wegschwemmen lassen. Deinen Prota in die Wüste schicken, und ihn nicht mit Wasserproblemen sondern mit Sand in den Schuhen ärgern.

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