Schlagwort: Text

*Lyrik* – Gedichte in 280 Zeichen aus meinem Twitteraccount

Hallo du,

 

ich liebe Twitter. Es ist ein Medium mit eigenen Regeln. Für mich für das Vernetzen und Teilen von Wissen unschlagbar.

Am Anfang habe ich Twitter für fast alles genutzt, aber mit der Zeit habe ich festgestellt, das manche Sachen eben doch besser in andere social media Kanäle passen.

Diese kleinen Gedichte, die ich unter dem #ArchivLyrik gepostet hatte, möchte ich somit gerne auf meinem Blog archivieren und, am wichtigsten, ich möchte sie dir nicht vorenthalten, falls du nichts mit Twitter anfangen kannst.

 

Ein Rhythmus fliegt vorbei

getrieben vom Sommerwind

Auf dem Weg zum Himmel

Fang ihn um ihn freizulassen

Zikaden entarten wenn Fragen

im Sommerwind zerfasern

Hier geht es weiter

*Lyrik* – Verschüttet aber nie vergessen

Verschüttet aber nie vergessen

 

Geboren aus Frust und gestärkt durch Lethargie

Gezähmt durch Tag um Tag

Verschüttet aber nie vergessen, wartet auf dich.

 

In der äußeren Welt nur selten gebraucht

Entfaltet sich sein Wert, wenn niemand damit rechnet.

Eine Kleinigkeit reicht, zu brennen.

 

Es beginnt wie Tau am Morgen

Erfrischend und schön auzusehen

Doch kein Zustand dauert ewig

 

Tropfen verdunsten im Sonnenlicht

Wolken sammeln sich am Himmel

Die Kraft erwacht

 

Gefangen im Zustand der Raserei

Vielleicht leise im Außen

Du weißt wie es ist

*Mitmach-Aktion* – Ich bin… – Schreibaktion zum Jahresanfang 2018

Hallo du,

heute, an diesem besonderen Tag im Jahr, dem ersten Tag in 2018, möchte ich dich einladen, eine Bestandsaufnahme deines Lebens zu schreiben.

Ich habe keinen Jahresrückblick geschrieben, weil ich nicht in die Vergangenheit blicken möchte, auch nicht in die Zukunft sondern dem Moment so nah wie möglich kommen möchte.

So funktionierts:

Hier geht es weiter

*Kurzgeschichte* – Asphaltlaufsteg

Asphaltlaufsteg

Zwei braune Hühner folgten einem schwarzen. Eine Grasnarbe, ein Meter Gehsteig und die Bordsteinkante überwandten sie bis zur Straße. Ein Motoradfahrer knatterte vorbei. Nur der Kopf mit Helm drehte sich halbherzig in die Richtung der Damen. Er fuhr vorbei und das erste Huhn streckte ein Bein über die Bordsteinkante. Es streckte sich, fiel fast vornüber und setzte den ersten Fuß auf den von der Sonne aufgeheizten Asphalt. Der zweite Fuß folgte und das Huhn ging zügig voran. In schnellem, euphorischem Tempo folgten die anderen Hühner in kurzen Abständen. Die erste Fahrbahnmarkierung, eine gestrichelte Linie die das Linksabbiegen ermöglichte, erreichten sie schnell. Ein Brummen kündigte einen Kleintransporter an. Als er die Hühner sah wurde er langsamer und hupte.

Hier geht es weiter